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SCHIESSEN: Fabio Wyrsch: Gold in Luxemburg

27 Schützinnen und Schützen, davon elf Junioren, vertraten die Schweizer Farben am internationalen Wettbewerb mit dem Luftgewehr über 10 Meter vom 13. bis 16. Dezember in Luxemburg.
Hat gut lachen: der Schattdorfer Fabio Wyrsch. (Bild: Paul Gwerder)

Hat gut lachen: der Schattdorfer Fabio Wyrsch. (Bild: Paul Gwerder)

Dieser Wettkampf zählt als Selektion der Schweizer Elite und Junioren für die Luftgewehr-Europameisterschaften in Györ (HUN) im Februar 2018. Die Schützen hatten ein gedrängtes Programm zu bewältigen. Innerhalb von vier Tagen galt es, drei verschiedene Wettkämpfe zu absolvieren. Dabei konnten sie viele Wettkampferfahrungen auf internationaler Bühne sammeln.

Am ersten Wettkampftag schoss Fabio Wyrsch bei den Junioren eine starke Qualifikation. Mit insgesamt 621,5 Punkten belegte der 19-jährige Schattdorfer vor dem Finaldurchgang den 2. Rang. In der Endausmarchung der besten acht Schützen belegte Wyrsch mit 183,7 Zählern den ausgezeichneten fünften Platz.

Erste Goldmedaille auf internationalem Parkett

Am zweiten Tag kam Fabio Wyrsch in der Qualifikation mit 618,7 Punkten auf den 6. Zwischenrang und war mit diesem Resultat für den Final qualifiziert. Dort legte er einen soliden Start hin und tauchte nach zehn Schüssen bereits auf dem dritten Zwischenrang auf. Die nachfolgenden Einzelschüsse waren perfekte «Innenzehner». Bei den Schüssen 17 bis 19 erzielte der Urner zweimal 10,8 und 10,7 Punkte. Damit hatte Wyrsch gegenüber seinen Gegnern bereits ein solides Polster angelegt. Letztendlich gewann Fabio Wyrsch seine erste Goldmedaille auf internationalem Parkett. Nach 24 Schüssen hatte er bei einem Total von 246,5 Punkten winzige 0,2 Zähler Vorsprung auf den Briten Dean Bale, der im Finaldurchgang auf 246,3 Treffer kam. Der andere Schweizer im Final, Sven Riedo aus St. Ursern FR, holte sich die Bronzemedaille. «Um international gegen die grosse Konkurrenz an der Spitze mitmischen zu können, müssen im Durchschnitt mindestens 10,3 Punkte erzielt werden», sagte Paul Wyrsch, der Vater von Fabio.

Der internationale Wettkampf in Luxemburg wurde mit dem Ibis-Cup abgeschlossen. Fabio Wyrsch schaffte wiederum den Einzug in den Final und belegte dort den 7. Schlussrang. Gewonnen hat mit 246,9 Punkten der Pole Maciej Kowalewicz.

In den nächsten Tagen werden die Trainer die Selektionen der EM in Györ bekannt geben. Dabei stehen die Chancen für eine Teilnahme von Fabio Wyrsch nach dem Sieg in Luxemburg gut, obwohl der Urner den hohen Selektionswert von durchschnittlich 620,2 Punkten nicht ganz erreicht hatte. (gw)

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