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SCHIESSEN: Nina Christen eine Klasse für sich – dreimal Gold

Gold, Silber und Finalplätze gibt es für die Nidwaldner Luftgewehrschützen. Nina Christen, Petra Lustenberger und Juniorin Julia Oberholzer brillieren mit dem Luftgewehr in Luxemburg.
Nina Christen zeigt höchste Präzision mit dem Gewehr (Bild: KEYSTONE/LUKAS LEHMANN)

Nina Christen zeigt höchste Präzision mit dem Gewehr (Bild: KEYSTONE/LUKAS LEHMANN)

Der internationale Wettkampf in Luxemburg mit dem Luftgewehr über 10 Meter war mit Schiess­cracks aus über zehn Nationen bestückt. Mit dabei auch eine 27-köpfige Schweizer Delegation, darunter mit Nina Christen, Petra Lustenberger und Juniorin Julia Oberholzer drei Mitglieder der Luftgewehrschützen Nidwalden. An diesen Wettbewerben machte die Luftgewehr-Elite unter­einander aus, wer die Schweiz an der EM in Györ im Februar 2018 vertreten wird.

Am ersten Wettkampftag dominierte die Wolfenschiesserin Nina Christen bereits in der Qualifikation mit 627,3 Punkten. Im Final spielte die 23-Jährige dann ihre bekannte Nervenstärke aus und wiederholte ihren Vorjahressieg. Dabei verbesserte die Olympiadiplom­gewinnerin auch gleich ihren eigenen Schweizer Rekord um einen Zähler auf 252,5 Punkte. ­Petra Lustenberger musste sich mit Platz 11 zufriedengeben. Christen, Lustenberger und ­Beyeler gewannen auch den Teamwettkampf und holten damit den wichtigen Startplatz für die Europameisterschaften.

«An Nina Christen führte kein Weg vorbei»

Im Juniorenfeld qualifizierten sich drei Schweizerinnen für den Final. Dabei belegte die 19-jährige Julia Oberholzer, die seit 2016 für die LG Nidwalden Wettkämpfe bestreitet, als beste Schweizerin den vierten Schlussrang.

Nina Christen gewann auch den zweiten und den dritten Wettkampf. Die Fachpresse schrieb: «An Nina Christen führte in Luxemburg kein Weg vorbei, bei drei Einsätzen gewann die Nidwaldnerin dreimal Gold.» Am letzten Tag bestätigte Petra Lustenberger ihre tollen Ergebnisse in der deutschen Bundes­liga. Mit glänzenden 626,0 Punkten erzielte sie als Zweite der Qualifikation hinter der Ukrainerin Ana Ilina und vor Nina Christen ein tolles Ergebnis. Im Final fiel sie dann auf den undankbaren vierten Rang zurück, während Christen als Dritte der Quali einmal mehr Gold holte.

Weltklasse-Leistung von Oberholzer

Julia Oberholzer liess in der 60-schüssigen Qualifikation mit sensationellen 630,4 Punkten (104,8, 106,0, 105,2, 105,0, 104,7, 104,7) die Konkurrenz aufhorchen. Das sind 0,8 Zähler mehr als der Schweizer Rekord der Männer. Im Final zeigte sie dann Nerven und musste sich mit dem 5. Schlussrang zufrieden­geben. Am Tag vorher konnte sie sich dafür über die Silberme­daille mit nur 0,9 Punkten hinter der Norwegerin Duestad freuen.

Franz Odermatt

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Hinweis
Resultate: www.swissshooting.ch

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