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Schlüsselspiel für die Schweizer Handballer in Belgien

Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet heute Abend um 20.10 Uhr in der EM-Qualifikation das dritte Spiel. In Löwen bietet sich für das Team von Michael Suter die Möglichkeit, einen weiteren Schritt in Richtung Endrunde 2020 zu machen.
Ives Bruggmann
Andy Schmid orchestriert als Regisseur das Offensivspiel des Schweizer Handballer. (KEYSTONE/Alexandra Wey).

Andy Schmid orchestriert als Regisseur das Offensivspiel des Schweizer Handballer. (KEYSTONE/Alexandra Wey).

Ein Sieg gegen Norwegen, ein deutlicher Erfolg gegen Serbien und Anfang März ein Auswärtstriumph gegen den dreifachen Weltmeister Deutschland: Die Schweizer Handballnationalmannschaft hat zuletzt dank guter Leistungen die Erwartungen in die Höhe geschraubt. Gegen Belgien wird deshalb sowohl im heutigen Auswärtsspiel als auch in der Heimpartie vom Sonntag ein Sieg erwartet. «Wir dürfen uns nicht einlullen lassen», sagt Trainer Michael Suter. Er fügt hinzu: «Wir wissen, wo wir herkommen. Da ist Demut angebracht.» Er sei ohnehin ein Trainer, der keinen Gegner unterschätze. Belgien habe in den vergangenen Jahren Leistungen gezeigt, die «mindestens ebenbürtig» seien mit jenen der Schweizer Auswahl. Mehrere Akteure des heutigen Gegners stehen in Frankreich unter Vertrag.

Aus einer ausgeglichenen, eingespielten Equipe ragen drei Akteure heraus. Goalie Jef Lettens wechselt im kommenden Sommer von Rennes zu Nantes, dem Champions-League-Finalisten von 2018. Regisseur Arber Qerimi spielte bis Ende 2018 bei Champions-League-Teilnehmer Zagreb beim Topteam Kroatiens und Thomas Bolaers ist Abwehrchef in der höchsten französischen Liga, ebenfalls bei Rennes.

Suter will nicht rechnen

Da die Schweizer Spieler die Belgier nicht aus dem Effeff kennen, investierte Suter in der Vorbereitung diesbezüglich etwas mehr, in erster Linie gilt die Konzentration aber den eigenen Stärken. Das ist in erster Linie die Defensive mit dem starken Innenblock um Abwehrchef Samuel Röthlisberger, dazu kommt Goalie Nikola Portner. «Das grosse Ziel ist, ihre erste und vor allem zweite Welle zu bremsen», sagt Suter. «Es wird entscheidend sein, wie wir zurücklaufen, ob wir es schaffen, mehrheitlich ins stehende Spiel zu kommen.» In der Offensive will die Schweiz den Gegner immer wieder überrennen. «Ich bin überzeugt, dass Belgien schneller nach vorne als nach hinten spielt.»

Die Schweiz geht selbstbewusst in die Auswärtspartie in Belgien. Suter: «Wir wollen zwei Punkte. Doch das will Belgien ebenfalls.» Nach dem wichtigen Sieg gegen Serbien und der Niederlage in Kroatien im Oktober steht die Schweiz in der Tabelle auf dem zweiten Platz, der zur Teilnahme an der EM-Endrunde in Österreich, Schweden und Norwegen berechtigt. Mit einem Auswärtssieg in Löwen würde die Schweiz einen weiteren grossen Schritt in Richtung der ersten Endrunde seit 2006 machen. Weil an der EM 2020 erstmals 24 Mannschaften teilnehmen werden, qualifizieren sich aus den acht Qualifikationsgruppen auch die vier besten Gruppendritten. Doch rechnen will Suter nicht. «Wenn wir unsere Leistung abrufen, ist das nicht nötig.»

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