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Schneller Weltmeister Hamilton

Zum Abschluss der vier­tägigen Testfahrten in Montmelò erzielte der vierfache Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes die beste Zeit der ganzen Woche. Mit 1:19,333 Minuten war der Brite bei deutlich besseren Wetterbedingungen (14 Grad Luft- und 28 Grad Asphalttemperatur) als an den Tagen zuvor um 0,340 Sekunden schneller als Sebastian Vettel im Ferrari am Dienstag.

Wertvoll waren die Test­fahrten weniger für die Teams, dafür aber umso mehr für den Reifenhersteller Pirelli. Wegen der unterschiedlichsten Wetterbedingungen (Schnee, Kälte, ­Regen, Sonne) konnte das komplette Spektrum der Reifentypen für 2018 erprobt werden. Hamilton erzielte seine Bestzeit mit Medium-Reifen, Vettel war am Dienstag mit Softreifen unterwegs, während der Tageszweite am Donnerstag, Stoffel Vandoorne, im McLaren-Renault seine Zeit mit den neuen Hypersoft-Pneus realisierte.

Sauber-Neuling Leclerc schneller als Ericsson

Das Schweizer Alfa Romeo Sauber-Ferrari-Team setzte am Donnerstag beide Piloten ein. Am Vormittag bei schlechteren Bedingungen sass Marcus Ericsson am Steuer (14. Rang), am Nachmittag übernahm der Formel-1-Neuling Charles Leclerc (13.) das Cockpit. Leclerc war um rund eine Sekunde schneller als der Schwede und verlor dreieinhalb Sekunden auf die Bestzeit. Die letzten Wintertests vor dem Saisonstart am 25. März mit dem GP von Australien in Melbourne finden nächste Woche ebenfalls auf dem Circuit de Catalunya nördlich von Barcelona statt.

Kälte und Schnee verhinderten Erkenntnisse

Noch am Montag und Dienstag hatte die ungewöhnliche Kälte den Erkenntnisgewinn für die Teams erheblich begrenzt. Am Mittwoch fiel der Testbetrieb nach starken Schneefällen de facto aus, allein Ex-Weltmeister Fernando Alonso aus Spanien drehte im McLaren zwei Runden mit Zeitmessung. (sda/sid)

Montmelò (ESP). Formel 1. Vierter und letzter Testtag: 1. Hamilton (GBR), Mercedes, 1:19,333 (69 Runden). 2. Vandoorne (BEL), McLaren-Renault, 0,521 (110). 3. Vettel (GER), Ferrari, 0,908 (120). 4. Magnussen (DEN), Haas-Ferrari, 0,984 (96). 5. Alonso (ESP), McLaren-Renault, 1,596 (51). 6. Sainz (ESP), Renault, 1,607 (60). – Ferner: 13. Leclerc (MON), Alfa Romeo Sauber-Ferrari, 3,475 (59). 14. Ericsson (SWE), Alfa Romeo Sauber-Ferrari, 4,492 (79). – 15 Fahrer im Training.

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