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Schweden: Die Parallelen zur Schweizer Eishockeynati

Die gegenteilige Gefühlswelt der Schweizer erlebten nach dem WM-Final von Kopenhagen die Schweden. Der Triumph der Skandinavier war über das ganze Turnier gesehen verdient, kein anderes Team trat in den zweieinhalb Wochen derart stark, konstant und kompakt auf.
Der Jubel nach einem harten Spiel: Schweden bezwang die Schweizer im Penaltyschiessen und wurde erneut Weltmeister.(Bild: Andy Mueller/freshfocus)

Der Jubel nach einem harten Spiel: Schweden bezwang die Schweizer im Penaltyschiessen und wurde erneut Weltmeister.
(Bild: Andy Mueller/freshfocus)

Von einem routinierten schwedischen WM-Team zu sprechen, wäre vermessen, obwohl 20 Spieler des Kaders ihr Geld in der NHL verdienen. 13 Schweden vertraten ihr Land erstmals an Weltmeisterschaften, 17 hatten zuvor noch nie eine Medaille gewonnen. Entsprechend ausgelassen zelebrierten die jungen Schweden nach dem 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen ihren Triumph.

"Wir hätten gerne bereits in der regulären Spielzeit gewonnen. Aber wir wussten, dass dies ein hartes Spiel wird, die Schweizer legten alles in die Waagschale", sagte Filip Forsberg, der den entscheidenden Penalty verwertet hatte, nach der Partie. "Ihre Defensive war grossartig und ihr Torhüter spielte hervorragend", lobte der Teamkollege von Roman Josi bei den Nashville Predators das Schweizer Team.

Trotz der Schweizer Gegenwehr, am Ende verteidigte Schweden, das ein endlos scheinendes Reservoir an Weltklasse-Spielern besitzt, erstmals seit 1992 einen Titelgewinn mit Erfolg. Wie bei den Schweizern verstärkten sich auch die Schweden im Lauf des Turniers entscheidend mit Spielern von Nashville. Nebst Forsberg verliehen Verteidiger Mattias Ekholm und Stürmer Viktor Arvidsson dem Titelverteidiger noch einmal Tiefe im Kader.

Eine weitere Parallele zur Schweizer Mannschaft betraf den Torhüter, der von seinen Teamkollegen das grösste Lob erhielt. Anders Nilsson kam bei den Vancouver Canucks in diesem Jahr nicht über den Status als Nummer 2 hinaus. Und weil er nicht mit einem WM-Aufgebot gerechnet hatte, buchte er nach dem Ausscheiden in der NHL Ferien in Los Angeles. Die musste er verschieben; dafür glänzte er an der WM mit einer Fangquote von 95,40 Prozent.

"Der Torhüter ist das Rückgrat jeder Mannschaft. Wenn er gut spielt, dann ist es für den Rest der Mannschaft so viel einfacher. Genau das tat Nilsson für uns", sagte Verteidiger Hampus Lindholm über Nilsson, der verdient als bester Keeper des Turnier ausgezeichnet wurde.

(sda)

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