SCHWEIZ - ITALIEN 3:0: Die jungen Schweizerinnen sind auf EM-Kurs

Die Schweizer U19 schlägt im Startspiel in Altbüron Europameister Italien mit 3:0. Ramona Bachmann - das Riesen­talent aus Malters - schoss die Schweiz in Führung.

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Pascale Küffer (Goalie Schweiz) und Danique Stein klären vor der Italienerin Pamela Gueli. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Pascale Küffer (Goalie Schweiz) und Danique Stein klären vor der Italienerin Pamela Gueli. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Als am Donnerstagabend der Schlusspfiff durch das mit 879 Zuschauern stattlich gefühlte Aengelgehr-Stadion in Altbüron hallte, waren die Schweizerinnen nicht mehr zu halten. Ausgelassen jubelnd, stürzten sie sich aufeinander, als hätten sie den EM-Titel bereits gewonnen.

«Die Erleichterung über diesen Sieg war gross», bemerkte Mittelfeldspielerin Jehona Mehmeti. Immerhin hatte die Schweizer U19 keinen geringeren, als Europameister Italien in die Knie gezwungen – und dies mit 3:0 erst noch eindrücklich.

Mehmeti, die 18-Jährige aus Thun hatte daran grossen Anteil. Sowohl bei Ramona Bachmanns 1:0 (15.), als auch bei Chantal Fimians 2:0 (25.) gab sie den Assist: zunächst mit einem Flachpass, dann mit einem Freistoss, den Italiens Goalie nicht behändigen konnte.

Ob die U19 in diesen Tagen mit der EM-Teilnahme belohnt wird, wird sich zeigen – am Samstag steht in Brunnen das vorentscheidende Spiel gegen Holland an. Am Dienstag spielen die Jungtalente in Buochs gegen Rumänien.

Stephan Santschi

Schweiz - Italien 3:0 (2:0)
Aengelgehr, Altbüron. – 879 Zuschauer. – SR Sinabova (Bul). – Tore: 15. Bachmann 1:0. 25. Fimian 2:0. 57. Crnogorcevic 3:0. – Schweiz: Küffer; Stäbler, Stein, Bouakaz, Kuster; Keller, Susuri (78. Pittet), Fimian, Mehmeti (61. Wälti); Crnogorcevic, Bachmann (67. Bär).

Gruppe 5
1. Runde. Gestern: Schweiz - Italien 3:0 (2:0). Holland - Rumänien 8:0 (4:0). – Am Samstag (16 Uhr): Schweiz - Holland (in Brunnen), Italien - Rumänien (Altbüron). – Am Dienstag (19 Uhr): Schweiz - Rumänien (Buochs), Holland - Italien (Brunnen).

Modus: Die sechs Gruppensieger und der beste Zweite bestreiten EM-Endrunde in Weissrussland.