SCHWEIZER CUP: Krienser verpassen Cupsensation nur knapp

Endstation für die Handballer des HC Kriens im Cup Viertelsfinale. Der HCK untelag am Dienstagabend auswärts gegen Pfadi Winterthur mit 27:28.

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Achtfacher Torschütze für Kriens: Markus Krauthoff. (Bild Roger Zbinden/Neue LZ)

Achtfacher Torschütze für Kriens: Markus Krauthoff. (Bild Roger Zbinden/Neue LZ)

Sie wäre nahe und zweifellos möglich gewesen, die Cupsensation des HC Kriens-Luzern im Viertelsfinale gegen Pfadi Winterthur. 55 Minuten hat der HC Kriens-Luzern fast alles richtig gemacht. Am Schluss aber jubelte der Gastgeber: Die Zentralschweizer mussten die Eulachhalle mit einer ebenso ärgerlichen 27:28-Niederlage verlassen.

Die Krienser überraschten den Gegner mit einer taktischen Variante in der Offensive. Da hatte Pfadi nur wenig als Antwort bereit und musste den kecken Zentralschweizern viele Chancen zugestehen. So viele sogar, dass sich diese kurz vor der Pause sogar mit vier Toren absetzen konnten.

Nach dem Seitenwechsel aber waren es dann die Winterthurer, die das Spiel dominierten. Plötzlich kam bei den Kriensern Nervosität auf, weil die Felle davonzuschwimmen drohten. Und auch, weil nach dem Ausfall von Okan Yalciner im Rückraum die wirklichen Alternativen fehlten.

Dass Kriens trotzdem mithalten konnte und sich Pfadi nicht vorentscheidend absetzen konnte, blieb zwar ein erfreulicher Punkt. Allein es ist ein schwacher Trost. Umso mehr, als der HCK in der Schlussphase die Chance hatte, mit einem Unentschieden die Verlängerung zu erzwingen. So gelang Pfadi letztlich ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg und der Einzug ins Halbfinale.

Kriens kann sich nun voll auf die Miesterschaft konzentrieren. Dort geht es schon am Sonntag in Zürich um wichtige Punkte im Kampf um die Finalrunde.

Pfadi Winterthur - HC Kriens-Luzern 28:27 (14:18)
Eulachhalle Winterthur. – 350 Zuschauer. – SR Baumann/Cristallo. – Spielverlauf: 3:2, 5:6, 7:8, 9:10, 12:14, 14:18; 16:18, 20:21, 21:21, 23:24, 25:24, 28:27.

Pfadi Winterthur: Bauer/Pramuk; Kipili (1), Kovar, Krauthoff (8), Kurth (4/1), Lee (3), Mirzwa (1), Müller, Scheuner (3), Studer, Tarhai (7), von Ballmoos.

HC Kriens-Luzern: Schlbert/Hodel; Bislimi, Hofstetter (1), Nyffenegger (5), Podvrsic (1), Schlegel (2), Stankovic (12/6), Steiger (4), Willisch, Zimmermann.

Strafen: Je 2 x 2 Minuten. Kriens ohne Yalciner (verletzt, Zerrung im Oberschenkel aus Nati-Zusammenzug mit Türkei), Pfadi ohne Tomic (verletzt).