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Ausgerechnet Crnogorcevic ist beim 2:0 gegen Kroatien überragend

Auch im dritten EM-Quali-Spiel ist das Schweizer Frauenfussball-Nationalteam erfolgreich und schlägt Kroatien mit 2:0. Die Tore erzielen Ana-Maria Crnogorcevic und Géraldine Reuteler.
Raphael Gutzwiller
Trifft in speziellem Spiel: Ana-Maria Crnogorcevic (links). (Peter Schneider/Keystone)

Trifft in speziellem Spiel: Ana-Maria Crnogorcevic (links). (Peter Schneider/Keystone)

Der Start zur EM-Qualifikation ist dem Frauen-Nationalteam optimal geglückt. Auch das dritte Spiel gewann die Schweiz souverän. In Thun stand es am Ende zwar nur 2:0, in Gefahr war der Sieg aber zu keinem Zeitpunkt. Zu verdanken hatten die Schweizerinnen ihren Erfolg einer dominanten ersten Hälfte - und Ana-Maria Crnogorcevic.

Zunächst erzielte die Rekordtorjägerin in der neunten Minute per Kopf nach einem Eckball von Noelle Maritz das Führungstor, in der 31. Minute bereitete sie auch das zweite Tor von Géraldine Reuteler mit einer Flanke vor.

Doppelt spezielles Spiel für Crnogorcevic

Mit Crnogorcevic spielte sich ausgerechnet die Stürmerin in den Fokus, für die es vor 4512 Zuschauer in der Stockhorn-Arena ein ganz spezieller Auftritt war. In Thun bestritt die Steffisburgerin ein richtiges Heimspiel und traf zudem auch noch gerade auf das Herkunftsland ihrer Eltern. Nach der Partie meinte sie:

«Natürlich war es für mich sehr speziell. Umso mehr freue ich mich, dass es so gut lief.»

Crnogorcevic war schon im Vorfeld dafür verantwortlich, dass die Partie überhaupt in Thun stattfand. «Ich habe schon sehr lange gestürmt. Und ich hoffe natürlich, dass wir bald wieder hier spielen können.»

Nach dem guten Start mit Crnogorcevic in der Hauptrolle besassen die Schweizerinnen weitere gute Möglichkeiten, scheiterten aber mehrfach. Die besten Möglichkeiten liessen Alisha Lehmann und Noelle Maritz noch vor der Pause verstreichen. In der zweiten Hälfte aber kamen die Schweizerinnen nur noch zu wenig Möglichkeiten - ohne aber hinten mehr zuzulassen. «Die Kroatinnen pressten höher, damit taten wir uns ziemlich schwer», analysierte Captain Lia Wälti. Die Mittelfeldstrategin von Arsenal spielte genauso wie Lehmann in dieser Kampagne erstmals von Beginn an, beide kehrten von einer Verletzung zurück. So meinte Wälti weiter:

«Wir haben schon gesehen, dass wir uns als gesamtes Team noch verbessern müssen, wenn dann die stärkeren Gegner kommen.»

Nach drei Spielen ist die Bilanz der Frauen-Nati unter dem neuen Trainer Nils Nielsen aber weiterhin makellos: 3 Spiele, 3 Siege und ein Torverhältnis von 9:0.

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