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SCHWINGEN: 250'000 Besucher erwartet am Eidgenössischen

Einen Monat vor dem Grossanlass sind die Organisatoren des Eidgenössischen Schwingfests in Burgdorf mit den Vorbereitungen auf Kurs. Es herrsche eine «kontrollierte Euphorie», wie OK-Präsident Andreas Aebi an einer Medienkonferenz sagte.
Kilian Wenger, im Bild am Rigischwinget 2013, vorne, wurde beim letzten Eidgenössischen Schwingfest zum Schwingerkönig erkoren. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Kilian Wenger, im Bild am Rigischwinget 2013, vorne, wurde beim letzten Eidgenössischen Schwingfest zum Schwingerkönig erkoren. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Nach einer inklusive Kandidaturphase achtjährigen Vorbereitungszeit bogen die Organisatoren des Eidgenössischen auf die Zielgerade ein. Die 240 OK-Mitglieder und ihre rund 4000 Helfer hätten zwar noch «viel Arbeit» zu bewältigen und stünden vor einer «komplexen Aufgabe», so SVP-Nationalrat Aebi, aber man befinde sich in allen Ressorts im Zeitplan.

Teil der Infrastruktur steht bereits

Drei der sechs Tribünen für das grösste temporäre Stadion, das in der Schweiz je aufgebaut worden ist, stehen bereits. Jeweils 52'013 Zuschauer werden an den beiden Wettkampf-Tagen schliesslich in der «Emmental-Arena» Platz finden. Auch rund um die Schwingarena, auf dem total neun Quadratkilometern grossen Festgelände, wächst die Infrastruktur nun täglich in die Höhe. Die sieben grossen Festzelte für den grössten Schweizer Sportanlass wurden ebenfalls bereits aufgestellt.

Bereits in zwei Wochen, am Freitag, 16. August, wird ein kleiner Teil des Festgeländes eröffnet. Besucher können ab diesem Tag unter anderem den Gabentempel im Wert von über 750'000 Franken bestaunen. Der eigentliche Anlass beginnt am Freitag, 30. August, mit dem Festumzug.

Logistische Herausforderung

280 Schwinger werden am Samstag und Sonntag in acht Gängen um den Siegermuni «Fors vo dr Lueg» kämpfen. Unter ihnen werden auch drei Auslandschweizer versuchen, Kilian Wenger den Titel des Schwingerkönigs streitig zu machen. Der Berner Oberländer hat 2010 in Frauenfeld triumphiert und gehört auch dieses Jahr wieder zu den Sieganwärtern. Ebenfalls messen sich 121 Athleten im Steinstossen und 20 Mannschaften (etwas ausserhalb von Burgdorf in Zauggenried) im Hornussen.

Burgdorf und das Emmental stehen vor einer riesigen logistischen Herausforderung. Nebst den über 100'000 Zuschauern mit Tickets werden im kleinen Emmentaler Städtchen weitere 150'000 Besucher erwartet. Um den Ansturm für die Viertelmillion Leute bewältigen zu können, setzen die Organisatoren auf den öffentlichen Verkehr. Das OK empfiehlt bewusst die Anreise mit dem Zug.

Rund 400 Extrazüge und verstärkte Kompositionen setzen die SBB und die BLS ein. In den Hauptreisezeiten werden die Züge im Zwei-Minuten-Takt in Burgdorf einfahren. Wer ein Ticket für das Eidgenössische besitzt, fährt gratis nach Burgdorf. Wer mit dem Auto anreist, wird auf kostenpflichtige Parkplätze weit ausserhalb des Festgeländes eingewiesen.

Nachhaltiges Fest

Dem OK sei ein «nachhaltiges Fest» ein grosses Anliegen. Dazu wurden vor allem im Bereich Ökologie verschiedenste Massnahmen ergriffen, wie beispielsweise der hundertprozentige Einsatz von Ökostrom, der Verzicht auf Dieselgeneratoren oder das Verwenden von biologisch abbaubarem Einweggeschirr.

Das Interesse am Fest sei «gewaltig», wie die Organisatoren verkündeten - auch im Ausland. So hätte kürzlich zum Beispiel die amerikanische Zeitung «Chicago Tribune» Bildmaterial verlangt.

sda/spe

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