Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SCHWINGEN: Das Eidgenössische Schwingfest in Zahlen

In Burgdorf, der Gastgeberstadt des ESAF, herscht ab Freitag für drei Tage der Ausnahmezustand. Hier einige Daten und Fakten zum Anlass.
2900 Tonnen wiegt die Zuschauer-Tribüne. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)

2900 Tonnen wiegt die Zuschauer-Tribüne. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)

1. Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest (seit der Gründung des Schwingerverbandes) im Emmental.

3zusätzliche Brücken über die Emme mit je 60 Metern Spannweite und 60 Tonnen Tragkraft sind in Burgdorf extra für das Schwingfest gebaut worden. Zwei Provisorien verschwinden wieder, eine wird nicht mehr abgebaut.

8Stunden überträgt das SRF jeweils am Samstag und am Sonntaf auf SF2 live vom Eidgenössischen.

10Festzelte (inklusive 3 für VIP's), in denen insgesamt 28 Show-Acts aus den Sparten Volksmusik und Schlager für die Abendunterhaltung sorgen, stehen rund um die Arena.

16Ehrendamen aus der Region hat das OK in einem Casting rekrutiert. Sie haben einerseits repräsentative Pflichten zu erfüllen, andererseits ehren sie den Schwingerkönig und sämtliche Kranzgewinner. Welche der Damen den neuen König küssen darf, wird ausgelost.

23Tonnen Fleisch dürften an den drei Tagen über die Theken gehen. Mit dieser Menge rechnen jedenfalls die Organisatoren.

90Hektaren gross ist das Festgelände, inklusive Parkplätze und Hornusser-Gelände, das wenige Kilometer von Burgdorf entfernt in Zauggenried liegt.

100Tonnen Sägemehl - bereitgestellt von regionalen Sägereien - werden für die 7 Wettkampfringe benötigt. Die Ringe haben einen Durchmesser von 14 Metern.

190Franken kostet ein Zwei-Tages-Ticket für die Emmental Arena durchschnittlich.

240Personen umfasst das Organisationskomitee um Präsident Andreas Aebi. 22 Personen bilden das sogenannte Kern-OK.

278Schwinger aus 5 Verbänden dürfen zum Eidgenössischen antreten. Unter ihnen figurieren 3 Auslandschweizer. Nebst den Schwingern nehmen rund 120 Steinstösser und 400 Hornusser am ESAF teil.

300Medienvertreter (ohne die Mitarbeiter der SRG) werden vom Schwingfest berichten.

400Extrazüge oder verstärkte Kompositionen setzen die Transportunternehmen SBB und BLS ein, um die Besucherinnen und Besucher ans Fest zu transportieren und danach wieder nach Hause zu fahren. Um die «Feinverteilung» in der Region Burgdorf kümmern sich 680 Extrabusse.

1200kg wiegt der Siegermuni «Fors vo dr Lueg». Der Schwingerkönig dürfte den Muni jedoch bei Gabentempel-Chef Silvio Rüfenacht (Schwingerkönig 1992) gegen 22'000 Franken eintauschen.

2000Wohnmobile werden auf dem extra hergerichteten Campingplatz am Rand des Festgeländes erwartet.

2016findet das nächste Eidgenössische Schwingfest statt, und zwar offiziell in Estavayer, in Tat und Wahrheit aber auf dem Militärflughafen in Payerne.

2900Tonnen wiegt die Zuschauer-Tribüne. Während Wochen wurde die Stahlrohrkonstruktion mit ihren 250'000 Einzelteilen aufgebaut. Der Umfang des gleichschenkligen Sechsecks beträgt 800 Meter.

4000Helfer haben die Organisatoren für das Schwingfest rekrutiert. Fast alle Helfer stammen aus umliegenden Sportvereinen.

11'000 Mann-Tage haben die Schweizer Armee und der Zivilschutz für das Schwingfest zur Verfügung gestellt - gratis notabene.

30'000 Übernachtungen generiert das Schwingfest im Grossraum Burgdorf. Weil die Hotelkapazitäten in der Kleinstadt begrenzt sind, profitieren die Hoteliers auch im Kanton Solothurn.

52'013 Zuschauer fasst die Emmental Arena, das grösste (temporäre) Stadion, das in der Schweiz je gebaut wurde. Diese Zuschauerzahl kam nicht zufällig zustande. Die 5 steht für die 5 Teilverbände des Schwingerverbandes, 2013 bezeichnet das Jahr der Austragung.

250'000 Besucherinnen und Besucher werden an den drei Tagen erwartet. Mit dem grössten Aufmarsch (mehr als 100'000 Besucher) rechnen die Organisatoren logischerweise am Sonntag, wenn der Schlussgang stattfindet.

520'000 Liter Getränke würden die Besucher in etwa kaufen. Die Organisatoren rechnen allein mit 210'000 Litern verkauftem Bier.

800'000 Franken beträgt der Wert des Gabentempels. Aus insgesamt 450 Preisen können die Wettkämpfer eine Gabe auswählen. Neben dem Siegermuni gibt es 10 weitere Lebend-Preise zu gewinnen.

25'000'000 Franken beträgt das Budget für das Schwingfest in Burgdorf. Das sind 4 Millionen mehr als vor drei Jahren in Frauenfeld.

si

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.