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SCHWINGEN: Philipp Laimbacher tritt zurück

Der 35-jährige Philipp Laimbacher hört auf mit dem Schwingen. Laimbacher hatte in der jüngsten Vergangenheit vermehrt mit Verletzungen zu kämpfen.
Philipp Laimbacher. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Philipp Laimbacher. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

René Hunziker (Bild: PD)
Emil Gnos (Bild: PD)
Peter Küng (Bild: PD)
Mathias Bachmann (Bild: PD)
Oliver Ebert (Bild: PD)
Armin Tresch (Bild: PD)
Maria Christen (Bild: PD)
Django Betschart (Bild: PD)
Sylvia Schranz-Kessel (Bild: PD)
Karin Freitag-Masa (Bild: PD)
René Meier (Bild: PD)
Irène May-Betschart (Bild: PD)
Sonja Prelicz (Bild: PD)
Stefano Sommaruga (Bild: PD)
Phillippe Szymkowiak (Bild: PD)
Martin Holdener (Bild: Erhard Gick)
Ivo Tschümperlin
Petra Hummel (Bild: PD)
Mit dem Programm «Netzwerk Altstadt» will der Gemeinderat Schwyz verhindern, dass weitere Lädeli aus der Schwyzer Herrengasse verschwinden. Das Programm soll auch bessere Frequenzen bringen. (Bild: Erhard Gick)
So soll die Aldi-Filiale beim Autobahnanschluss Ingenbohl im Gebiet Gätzli aussehen. Der Bau der Filiale wird in den kommenden Wochen begonnen und soll bis Ende Jahr abgeschlossen sein. (Bild: Aldi Suisse)
Der Urner Journalist Florian Arnold, Initiant des Projektes PodClass, erklärt Schülerinnen und Schülern der 1. Klasse der Fachmittelschule (FMS) und den Lehrerinnen, wie man einen Podcast selber produziert. (Bild: Silvia Camenzind)
Sieg am Innerschweizer Schwing- und Älplerfest 2007 in Stans. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Philipp Laimbacher (rechts) bodigt im Schlussgang Martin Grab. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
1. Rang am Innerschweizer Schwingfest 2009 in Baar. Der Festsieg geht an Thomas Arnold. (Bild: Archiv LZ)
Festsieg am Innerschweizer Schwing- und Älplerfest 2010 in Attinghausen. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Im Schlussgang bodigt Philipp Laimbacher (rechts) Christian Schuler. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Zu den schönsten Erfolgen von Philipp Laimbacher zählen der zweite Platz am Eidgenössischen 2004 in Luzern. (Bild: Werner Schelbert)
Dritter Platz am Eidgenössischen 2007 in Aaarau, hier mit Pferd Navara. (Bild: Eddy Risch / Keystone)
Rang 8 am Eidgenössischen 2010 in Frauenfeld. Auf dem Bild wischt Christian Stucki nach seinem Sieg das Sägemehl von Philipp Laimbacher (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
5. Rang am Eidgenössischen 2013 in Burgdorf, hier im Kampf gegen Willy Graber (links). (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Rang 7 am Eidgenössischen 2016 in Estavayer-Le-Lac. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Finalteilnahme am Kilchberger Schwinget 2014, Philipp Laimbacher verlor gegen Matthias Sempach. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
In seinem Palmarès hat Philipp Laimbacher auch fünf Stoos-Siege: 2007 zusammen mit seinem Bruder Adi (links). (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
2008 teilt Philipp Laimbacher (unten links) den Festsieg auf dem Stoos erneut mit seinem Bruder Adi Laimbacher (Bild). (Bild: Sigi Tischler / Keystone)
2010 gegen Andreas Ulrich. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
2013 gegen Christian Schuler (Bild: Werner Schärer / EQ Images)
2015 gegen Joel Wicki. (Bild: Urs Flüeler)
Erster und einziger Sieg am Schwing- und Älplerfest 2011 auf der Rigi, im Schlussgang gegen Franz Föhn. (Bild: Alessandro della Bella / Keystone)
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Die grössten Erfolge von Philipp Laimbacher

Philipp Laimbacher beendet seine Karriere. Dies teilte der 35-jährige Schwyzer gestern auf seiner Homepage mit. Den Entscheid fällte der fünffache Eidgenosse nach dem Verletzungspech in der vergangenen Saison. Laimbacher erlitt am Innerschweizer Schwingfest Anfang Juli eine Schulterverletzung und verpasste in der Folge mit dem Unspunnen-Schwinget unter anderem den Saisonhöhepunkt. Da sich die Verletzung bis in den Herbst hineinzog, wurde eine Operation Ende Oktober unumgänglich.

«Der Schwingsport hat mein Leben während vieler Jahre geprägt und war für mich eine grosse Lebensschule. Ich muss nun aber mit 35 Jahren feststellen, dass sich mein Körper nicht mehr so schnell und so gut regeneriert wie noch vor zehn Jahren. Durch die grossen Kräfte zwickt es halt da und dort», sagt Laimbacher.

Karriere war geprägt von Verletzungen

Philipp Laimbacher war ein Aushängeschild des Innerschweizer Schwingsports: Er gewann total 96 Kränze und feierte 37 Kranzfestsiege. Zu seinen grössten Erfolgen zählen der zweite Rang am Eidgenössischen 2004 in Luzern sowie die Schlussgangteilnahme am Kilchberger 2014. Das grosse Ziel, 100 Kränze zu gewinnen, verfehlte er aber. Dennoch überwiegt das Positive: «Es war eine tolle Zeit, doch nun ist Schluss. Ich möchte auch in Zukunft noch Sport treiben können. Ich möchte Ski fahren, wandern und biken, mich in der Natur bewegen können und muss nun schweren Herzens einen Schlussstrich ziehen», sagt er.

Laimbacher hatte nicht nur in den letzten zwei Jahren mit Verletzungen zu kämpfen, sondern während seiner gesamten Karriere. Rücken-, Knie- und Schulterbeschwerden hinderten ihn an weiteren Kranzgewinnen. Die gesamte Saison 2012 verpasste er etwa, nachdem er sich 2011 am Nordwestschweizerischen eine schwere Knieverletzung zuzog.

Mit Philipp Laimbacher beendet nun auch der dritte der erfolgreichen Gebrüder Laimbacher seine Laufbahn. 2015 trat sein älterer Bruder Adi (105 Kränze/davon 5 Eidgenössische) zurück. Ivo Laimbacher (25/2), der Jüngste der drei, kehrte dem Aktivsport bereits 2013 den Rücken. (cza)

Philipp Laimbacher ist der Sieger des Bergschwingets auf dem Stoos. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Philipp Laimbacher ist der Sieger des Bergschwingets auf dem Stoos. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

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