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SCHWINGEN: Philipp Laimbachers 5. Streich

Philipp Laimbacher gewinnt sein Heimfest auf dem Stoos. Der 18-jährige Joel Wicki erreicht erstmals an einem Kranzfest den Schlussgang.
Philipp Laimbacher aus Sattel (oben) hat im Stoos-Schlussgang Joel Wicki aus Sörenberg fest im Griff. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Philipp Laimbacher aus Sattel (oben) hat im Stoos-Schlussgang Joel Wicki aus Sörenberg fest im Griff. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Philipp Laimbacher feiert seinen Sieg nach dem Schlussgang gegen Joel Wicki. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Philipp Laimbacher feiert seinen Sieg nach dem Schlussgang gegen Joel Wicki. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Philipp Laimbacher (oben) im Schlussgang gegen Joel Wicki. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Philipp Laimbacher (oben) im Schlussgang gegen Joel Wicki. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Philipp Laimbacher (oben) im Schlussgang gegen Joel Wicki. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Philipp Laimbacher (oben) im Schlussgang gegen Joel Wicki. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Die Schwingerarena auf dem Stoos beim traditionellen Bergschwinget. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Die Schwingerarena auf dem Stoos beim traditionellen Bergschwinget. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Benji von Ah (oben) im Kampf gegen Andreas Ulrich im 5. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Benji von Ah (oben) im Kampf gegen Andreas Ulrich im 5. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Joel Wicki (unten) im Kampf gegen Stefan Burkhalter im 4. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Joel Wicki (unten) im Kampf gegen Stefan Burkhalter im 4. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Joel Wicki ballt die Fäuste nach seinem Sieg über Stefan Burkhalter im 4. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Joel Wicki ballt die Fäuste nach seinem Sieg über Stefan Burkhalter im 4. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Benji von Ah (rechts) im Kampf gegen Remo Stalder im 4. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Benji von Ah (rechts) im Kampf gegen Remo Stalder im 4. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Andreas Ulrich (rechts) im Kampf gegen Sven Schurtenberger im 4. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Andreas Ulrich (rechts) im Kampf gegen Sven Schurtenberger im 4. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Tobias Krähenbuehl (links) im Kampf gegen Philipp Laimbacher im 4. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Tobias Krähenbuehl (links) im Kampf gegen Philipp Laimbacher im 4. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Arnold Forrer (links) im Kampf gegen Mike Müllestein im 4. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Arnold Forrer (links) im Kampf gegen Mike Müllestein im 4. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Martin Grab (oben) im Kampf gegen Philipp Gloggner im 4. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Martin Grab (oben) im Kampf gegen Philipp Gloggner im 4. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Andreas Ulrich feiert seinen Sieg gegen Sven Schurtenberger im 4. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Andreas Ulrich feiert seinen Sieg gegen Sven Schurtenberger im 4. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Benji von Ah (rechts) im 5. Gang gegen Andreas Ulrich. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Benji von Ah (rechts) im 5. Gang gegen Andreas Ulrich. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Zwei Fahnenschwinger zeigen ihr Können. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Zwei Fahnenschwinger zeigen ihr Können. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Martin Grab im Kampf gegen Joel Wicki im 5. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Martin Grab im Kampf gegen Joel Wicki im 5. Gang. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
16 Bilder

Stoos Schwinget

SIMON GERBER

Der Schlussgang war das krönende Finale eines auch sportlich hochstehenden Wettkampfes. Nach zwei Minuten fixierte der Routinier Philipp Laim­bacher das grosse Nachwuchstalent Joel Wicki am Boden und überdrückte ihn zum Resultat.

Gleich zu Beginn hatte der grosse Favorit allerdings Glück, dass er nach einem Kurzangriff seines Widersachers nicht selber auf den Schultern landete. «Joel Wicki gibt immer Vollgas. Auf seinen Kurzzug musste ich höllisch aufpassen. Dank meiner Routine ging die Rechnung für diesmal noch auf», freut sich Philipp Laimbacher. Ihm bedeute der fünfte Sieg an seinem Heimfest sehr viel: «Ganz offensichtlich gibt mir dieser Berg immer viel Energie», so Laim­bacher. Noch erfolgreicher war nur Karl Meli. Der ehemalige Schwingerkönig gewann dieses Bergkranzfest neunmal.

Nach einem harzigen Beginn mit dem Unentschieden gegen Daniel Bösch legte Philipp Laimbacher mit einer konzentrierten Leistung und mit konsequenten Angriffen einen Steigerungslauf hin. Er habe sich bei seinen vier Siegen zum Schlussgang nie Druck aufgesetzt. Der Schwyzer feierte den insgesamt 18. Kranzfestsieg in seiner Karriere.

Wicki ist der Publikumsliebling

Eine Klasse für sich war einmal mehr Publikumsliebling Joel Wicki. Der 18-jährige Sörenberger überzeugte mit einer erneut exzellenten Leistung und drei Siegen gegen Eidgenossen. Imponierend war der Erfolg gegen den 116-fachen Kranzgewinner Martin Grab, der ihn erstmals an einem Kranzfest in den Schlussgang brachte. Er gewann gegen Grab nach vier Minuten mit einem herrlichen Kurzzug. «Nach dem fünften Gang hatte ich den Kranz bereits auf sicher. Im Schlussgang hatte ich nichts mehr zu verlieren. Natürlich sah ich den Sieg vor Augen, aber mein Gegner spielte seine grosse Routine aus. Am Boden hat für das gültige Resultat einmal nur wenig gefehlt», resümierte er. Für den Baumaschinenmechaniker-Lehrling schaute mit dem dritten Rang eine verdiente Spitzenklassierung heraus. Ein Kompliment bekam der Luzerner von Sieger Philipp Laimbacher. «Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Joel Wicki zuoberst steht.»

Martin Grab trumpft auf

Neben den beiden Schlussgangteilnehmern sorgte mit Martin Grab noch ein anderer Innerschweizer für Aufsehen. Nach der einjährigen Verletzungspause hatte man nicht unbedingt mit einer so starken Leistung gerechnet. Nach vier Gängen führte der Rothenthurmer das Zwischenklassement als einziger der 90 Teilnehmer mit vier Siegen an. Im fünften Durchgang wurde ihm die Niederlage gegen Joel Wicki schliesslich zum Verhängnis. Aus war der Traum vom Schlussgang. «Schade, dass es nicht geklappt hat, dennoch bin ich mit der Tagesleistung und dem zweiten Platz sehr zufrieden», sagte der fünffache Familienvater. Seit gestern ist klar: Martin Grab ist zurück.

Insgesamt blieb das erste Kranzfest der Saison fest in der Hand der Innerschweizer. Sie belegten trotz einigen starken Gästen geschlossen die ersten vier Ränge. In der Spitzengruppe mit dabei sind der «Urner»-Festsieger Benji von Ah und der zweifache Saisonsieger Andreas Ulrich. Mit dem Unentschieden im fünften Gang verpassten sie den Schlussgang.

Der Luzerner Sven Schurtenberger besiegte im letzten Durchgang Unspunnen-Sieger Daniel Bösch mit Hüfter. «Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich machte aus einer schier aussichtslosen Situation das Beste», freute er sich. Erich Fankhauser bestätigt seinen «Luzerner»-Sieg mit dem sechsten Platz. Als bester Gast klassierte sich Raphael Zwyssig im fünften Rang. Der zweifache Stoos-Sieger Arnold Forrer gewann bereits den 131. Kranz in seiner Karriere. Die Innerschweizer gewannen neun der insgesamt vierzehn Auszeichnungen. Vier gingen an die Nordost- und zwei an die Nordwestschweizer.

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