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SCHWINGEN: Zwei Sieger auf dem Menzberg

Der diesjährige Menzberg-Schwinget geht als Fest der vielen Überraschungen in die Geschichtsbücher ein. Mit Roman Fellmann und Damian Egli erreichten zwei Aussenseiter nicht unverdient den Schlussgang.
Bruno Nötzli (oben) und Remo Betschart am Zugerberg Schwinget vom 24. Juli 2016. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Bruno Nötzli (oben) und Remo Betschart am Zugerberg Schwinget vom 24. Juli 2016. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Fellmann besiegte im fünften Gang den höher eingestuften Werner Suppiger, und Egli überraschte den Eidgenossen Philipp Gloggner. Weil die Endausmarchung nach zehn Minuten remis endete, gab es zwei lachende Erben als Sieger. Auf der einen Seite Pirmin Egli, der den ersten Festsieg im Rang 1a feierte und damit Gewinner des Rindes Dirana wurde. Dem 27-Jährigen gelang mit dem Erfolg im letzten Gang gegen Martin Grab der grosse Coup.

Den dritten Festsieg in seiner Karriere gelang dagegen Philipp Scheidegger. Dem 30-Jährigen genügten die beiden Remis gegen Martin Grab und Roger Bürli sowie vier Erfolge zum Co-Sieg. Der Titelverteidiger Reto Fankhauser triumphierte zuerst gegen Martin Grab, fiel danach mit zwei Unentschieden wieder etwas zurück. Unter ihrem Wert wurden erneut Philipp Gloggner und Grab geschlagen. Die beiden Eidgenossen brachte es nur auf je drei Siege.

Zugerberg-Schwinget an Nötzli

Reto Nötzli dominierte den Zugerberg-Schwinget mit sechs Siegen nach Belieben. Im Schlussgang bezwang er den Urner Andy Murer in der siebten Minute mit Fussstich. «Dieser Sieg stärkt mein Selbstvertrauen weiter. Das Knie hält, und die Angriffe kommen immer präziser. Die Form stimmt auch im Hinblick auf den Brünig-Schwinget in einer Woche», sagte der Innerschweizer Festsieger von 2014. Der 26-Jährige holte bereits den dritten Sieg in dieser Saison. Das Duo Nötzli feierte einen Doppelerfolg, denn im zweiten Rang ist Bruno Nötzli klassiert.

Bis zum vierten Durchgang zeigte Rainer Betschart eine ausgezeichnete Leistung und bestätigte seine beiden Bergfestkränze auf dem Stoos und auf der Rigi. Der 29-Jährige war auf dem besten Weg zum ersten Heimfestsieg. Er bodigte die beiden Eidgenossen Bruno Nötzli und Peter Imfeld. Im Duell um die Schlussgangqualifikation unterlag er schliesslich überraschend gegen Andy Murer. «Wenn man zwei Eidgenossen besiegt hat, ist eine solche Niederlage doppelt ärgerlich. Ich war einen Moment zu wenig konzentriert», sagte der Schreiner.

Menzberg LU.Menzberg-Schwinget (104 Schwinger, 1100 Zuschauer). Schlussgang: Roman Fellmann (Winikon) gegen Damian Egli (Steinhuserberg) nach 10 Minuten gestellt. – Rangliste: 1. Pirmin Egli (Steinhuserberg) und Philipp Scheidegger (Roggliswil) je 57,75. 2. Werner Suppiger (Ufhusen), Reto Fankhauser (Hasle), Michael Müller (Kottwil), Marco Schmidiger (Fontannen) und Stefan Stöckli (Wolhusen) je 57,50. 3. Damian Egli, Roman Fellmann, Christoph Achermann (Willisau), Adrian Dober (Rain) und David Egli (Steinhuserberg) je 57,25.

Zugerberg ZG.Zugerberg-Schwinget (74 Schwinger, 700 Zuschauer). Schlussgang: Reto Nötzli (Pfäffikon) bezwingt Andy Murer (Seedorf) nach 6:50 Minuten mit Fussstich. – Rangliste: 1. Reto Nötzli (Pfäffikon) 59,75. 2. Bruno Nötzli (Pfäffikon) 58,50. 3. Murer, Rainer Betschart (Walchwil) und Stefan Kenel (Oberarth) je 57,25. 4. Christian Gwerder (Oberarth) 57,00. 5. Remo Betschart (Walchwil), Peter Imfeld (Lungern), Bruno Linggi (Goldau) und Stefan Heinzer (Morgarten) je 56,75.

von Simon Gerber

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