SCHWYZ: Gisin und Deschwanden ausgezeichnet

Die Wahl der Zentralschweizer Schneesportler des Jahres, Sandro Viletta als Überraschungsgast und ein neuer Weltrekord: Die fünfte ZSSV-Schneesport-Gala in Schwyz hatte vieles zu bieten.

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Der frisch gewählte Zentralschweizer Schneesportler des Jahres Gregor Deschwanden mit Hippolyt Kempf. (Bild: PD)

Der frisch gewählte Zentralschweizer Schneesportler des Jahres Gregor Deschwanden mit Hippolyt Kempf. (Bild: PD)

Der Zentralschweizer Schneesport Verband (ZSSV) durfte am Samstagabend im MythenForum Schwyz im Beisein von über 300 Gästen aus Sport und Politik zahlreiche Schweizermeister, zwei Junioren-Weltmeisterinnen, elf Olympiateilnehmer und eine Olympiasiegerin ehren und den Abschluss einer äusserst erfolgreichen Saison 2013/14 feiern.

Die Junioren Weltmeisterinnen Verena Rohrer und Corinne Suter. (Bild: PD)
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Die Zentralschweizer Olympiateilnehmer (v.l. Thomas Pfyl, Nadja Purtschert, Gregor Deschwanden, Verena Rohrer, Nadja Jnglin-Kamer, Fabian Bösch, Renato Ulrich) (Bild: PD)
Die Gewinner des Raiffeisen Grand Prix. (Bild: PD)
Der frisch gewählte Zentralschweizer Schneesportler des Jahres Gregor Deschwanden mit Hippolyt Kempf. (Bild: PD)
Über Video zugeschaltet: Dominique Gisin. (Bild: PD)
Die Eltern von Dominique: Beat und Bea Gisin. (Bild: PD)
Überraschungsgast Sandro Viletta (links) und Raphael Faessler. (Bild: PD)
ZSSV-Präsident Fidé Fässler (Bild: PD)
Ständerat Peter Föhn mit Gattin. (Bild: PD)
Swiss-Ski Direktor Roland Imboden und SRF-Moderator Bernhard Schär. (Bild: PD)
Die ehemalige Snowboard-Profifahrerin Ursula Bruhin und der Schweizer Freestyle-Skisportler Renato Ulrich. (Bild: PD)
Komiker Reto Zeller (Bild: PD)
Dirty Hands (Bild: PD)
Dirty Hands (Bild: PD)

Die Junioren Weltmeisterinnen Verena Rohrer und Corinne Suter. (Bild: PD)

«Von Unterschächen bis nach Sotschi ans Schwarze Meer», unter diesem Motto führte der Moderator und Ski-Experte Bernhard Schär durch die Schneesport-Gala, die unter der Leitung von ZSSV-Präsident Fidé Fässler einmal mehr ein voller Erfolg war. Als Höhepunkt des Abends wurden aus jeweils drei Nominierten von einer Fachjury die Zentralschweizer Schneesportler des Jahres gewählt. Die Verkündung der Schneesportlerin übernahm Überraschungsgast Sandro Viletta, der beim Öffnen des Couverts mehr Mühe bekundete als bei seinem siegbringenden Slalomlauf in Sotschi. Wie erwartet setzte sich Olympiasiegerin Dominique Gisin vor den beiden Junioren-Weltmeisterinnen Corinne Suter und Verena Rohrer durch. Die sympathische Engelbergerin war die grosse Abwesende an diesem Abend. Sie liess es sich aber nicht nehmen, sich per Videobotschaft für die Auszeichnung zu bedanken: «Es ist immer sehr schön und überwältigend, die Unterstützung in der Zentralschweiz zu spüren. Es tut mir leid, dass ich nicht dabei sein kann, mein Programm ist momentan wirklich verrückt.» Den Pokal nahm stellvertretend ihre Mutter Bea entgegen.

Bei den Männern ging die Auszeichnung an Gregor Deschwanden. Der Skispringer aus Horw zeigte diese Saison sein Potenzial als zweitbester Schweizer hinter Simon Amann. Zwei Top-Ten-Plätze im Weltcup konnte er verbuchen und in Sotschi sorgte er mit seinem ersten Sprung von der grossen Schanze, der ihn im Zwischenklassement auf Platz 6 brachte, für Furore. Im Interview mit Bernhard Schär bekundete er seine Ambitionen für die kommende Saison: «Ich habe nun gesehen, dass ich es im Weltcup in die ersten Zehn schaffen kann und da will ich hin.» Angesprochen auf den Schweizermeistertitel, der ihm in seinem Palmarès noch fehlt, meint er schmunzelnd: «Der Sieg an den Schweizermeisterschaften ist ein weiteres Ziel, und
zwar solange Simon Amman noch dabei ist.» Neben den Ehrungen hielt auch das Rahmenprogramm einiges parat. Die vier Tenöre von I Quattro füllten den Saal mit ihrer stimmgewaltigen Darbietung und der Komiker und Sänger Reto Zeller entlockte dem Publikum unzählige Lacher. Für das grösste Spektakel sorgten die Breakdancer von Dirty Hands. Sie brachten den Saal zum kochen und stellten einen neuen Weltrekord auf: 18 Umdrehungen auf dem Ellenbogen, das gab es bisher noch nie. Ein vollbesetzter Saal, wunderschöne Dekoration, zahlreiche Athletinnen und Athleten, Prominenz aus Politik und Sport in hervorragender Atmosphäre bildeten ein würdiges Saisonfinale.

pd