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SEGELN: Sieg dank taktischem Geschick

Der Schwyzer Philipp Weber setzt sich beim Bürgenstock-Race im entscheidenden Moment ab und gewinnt die Racer-Klasse 1. Eine gute Nase für den Wind hat auch Roger Schumacher vom Yacht-Club Luzern.
Walter Rudin
Roger Schumacher (mit blauer Mütze) und seine Crew vom Yacht-Club Luzern siegten dank der richtigen Windunterstützung. (Bild: Walter Rudin (Gersau, 23. September 2017))

Roger Schumacher (mit blauer Mütze) und seine Crew vom Yacht-Club Luzern siegten dank der richtigen Windunterstützung. (Bild: Walter Rudin (Gersau, 23. September 2017))

Walter Rudin

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Die Organisatoren des Segelklubs Ennetbürgen lockten die Segler zur letzten Regatta im Rahmen des Vierwaldstättersee-Cups mit einem neuen Kurs: Die Racer-Klassen sollten von ­Buochs nicht nur nach Brunnen, sondern bis in den Urnersee und zurück segeln. Bereits morgens um 9 Uhr wurde am vergangenen Samstag gestartet, man wollte die Morgenthermik, die oft auf dem Gersauer Becken anzutreffen ist, ausnutzen.

Die rund 40 Jachten standen nach dem Startschuss zuerst aber eine halbe Stunde in der Flaute, bis ein leises Lüftchen einsetzte. Allerdings kam der Wind nicht über den ganzen See, zuerst waren die Boote auf der Gersauer Seite bevorzugt, dann setzte sich das Feld auf der andern Seeseite langsam in Bewegung. Und diese Boote hatten richtig gepokert, denn sie konnten von diesem Zeitpunkt an immer mit Wind rechnen.

Wenn sich das Risiko auszahlt

Dazu gehörte auch die Esse850 von Philipp Weber aus Schwyz. «Unsere Crew hatte entschieden, rechts beim Startboot vorbei zu starten, weil die Strecke nach Brunnen hier etwas kürzer ist. Das war zwar risikoreich, hat sich dann aber ausgezahlt. Nach der Flaute zu Beginn hatten wir immer Wind bis in den Urnersee, und auch auf dem Rückweg konnte man immer Fahrt machen, wenn man die Windmuster auf dem See richtig las und den Kurs danach richtete», meinte Weber nach der Regatta.

Die Crew vom Regattaverein Brunnen mit Philipp Weber am Ruder, Oliver Rhyner an der Grossschot und Beda Weibel auf dem Vorschiff kamen nach 4 Stunden und 54 Minuten als erste Jacht der Racer-Klasse 1 ins Ziel. Eine gute Nase für den Wind zeigten auch Roger Schumacher und seine Crew vom Yacht-Club Luzern. Mit der Platu25 sicherten sie sich nach sechs Stunden Fahrzeit in der Racer-Klasse 2 den ersten Platz.

Die langsameren Jachten der Cruiser-Klasse mussten zwar nur bis zur Wendeboje nach Brunnen segeln, brauchten dafür bei diesen Windverhältnissen aber zwischen fünf und sieben Stunden. Trotzdem sah man sehr viele zufriedene Gesichter. Man genoss den herrlichen Herbsttag und freute sich natürlich auch auf den Seglerabend. Der Segelklub Ennetbürgen bietet beim Bürgen­stock-Race immer ein Rahmenprogramm an, wo sich die Regatteure zum Seglerlatein treffen.

Hinweis

Resultate unter: vc-cup.ch

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