Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SEGELN: Vorbereitung bringt ersten Erfolg

Der Zuger Yachtclub behauptet sich am ersten Act der Schweizer Nationalliga im Mittelfeld – dank einer guten Saisonvorbereitung. Denn das Niveau der Meisterschaft ist enorm hoch.
Walter Rudin
Die Zuger Michael und Ansgar Adamczyk sowie Lino und Gianpietro Cerletti (von links) kämpfen auf dem Lago Maggiore um Punkte in der höchsten Schweizer Segelliga. (Bild: Sven Jürgenssen/SSL (Locarno, 22. April 2017))

Die Zuger Michael und Ansgar Adamczyk sowie Lino und Gianpietro Cerletti (von links) kämpfen auf dem Lago Maggiore um Punkte in der höchsten Schweizer Segelliga. (Bild: Sven Jürgenssen/SSL (Locarno, 22. April 2017))

Walter Rudin

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Nach dem Abstieg des Segelclubs Tribschenhorn in der letzten Saison verbleibt der Yachtclub Zug einziger Zentralschweizer Vertreter in der höchsten Schweizer Segelliga. Auch die Zuger hatten letztes Jahr Mühe, mit den besten Klubmannschaften der Schweiz mitzuhalten und waren der Relegation nur knapp entgangen. In der neuen Saison wollte man sich nicht mehr mit Abstiegssorgen beschäftigen und setzte deshalb auf eine gute Vorbereitung.

Am zweiten Tag Nerven gezeigt

Noch im Herbst hatten die Zuger eine J/70-Jacht gekauft, mit diesem Bootstyp wird die Meisterschaft gesegelt. Damit ermöglichte man den Regatteuren, mit identischem Material zu segeln. Philipp Koch, der neue Teamchef des YC Zug, baute für die neue Saison drei Teams auf. Zur Vorbereitung hatte man auch auf dem Gardasee gemeinsam mit Mannschaften der deutschen Bundesliga intensiv trainiert.

Und diese Vorbereitung hat sich ausgezahlt. Das Zuger Team Adamczyk/Cerletti war zum Auftakt der Meisterschaft am letzten Wochenende auf dem Lago Maggiore auf Augenhöhe mit den andern Teams. Die vier Segler zeigten bei herrlichen Bedingungen gleich zu Beginn, dass sie nicht nur das Handling und den Speed optimiert hatten. Sie segelten bei den kurzen Rennen, in denen jeweils sechs Teams gegeneinander antreten mussten, auch taktisch klug und liessen sich in hektischen Momenten nicht aus der Ruhe bringen.

Dennoch zeigten die Zuger am zweiten Wettkampftag Nerven. «Beim Start war man oft zu früh dran und machte dann auch taktische Fehler, reagierte übereifert und wendete zu oft», analysierte Teamchef Koch am späten Samstagabend. Das Niveau der Segel-Nationalliga ist mittlerweile derart hoch, dass man sich auch kleinste Fehler nicht erlauben kann. Um vorne mitzusegeln, sind volle Konzentration, perfekte Segelmanöver, Geschwindigkeit und die richtige Taktik gefordert. Zum Abschluss am Sonntag hatten sich die Zuger aber wieder gefangen. Mit zwei Ehrenplätzen in den Schlussrennen konnten sie sich noch auf Rang 9 vorarbeiten. Zu den Abstiegsplätzen wurde damit bereits ein kleines Polster geschaffen.

Neuer Act, neues Team

Nach dem Start im Tessin wird der zweite Act der Liga Mitte Mai auf dem Zürichsee ausgetragen. Der Zuger Yachtclub wird dort mit einer anderen Crew antreten. «Wir haben drei ausgeglichene Teams, und ich bin überzeugt, dass das Team um Steuermann Urs Oldani ebenso gut mithalten kann», ist Koch zuversichtlich.

Swiss Sailing

Locarno (Lago Maggiore). Super League, Act 1 (12 Teams): 1. Kreuzlingen 28 Punkte. 2. Oberhofen 41. 3. Cercle de la Voile de Neuchâtel 43. 4. Bodensee 46,4. 5. Société Nautique de Genève 51. 6. Bielersee 51. 7. Thunersee 57. 8. Bordée de Tribord-La Neuveville 69. 9. Yacht-Club Zug 69. 10. Société Nautique Rolloise 70,2. 11. Zürcher Yacht-Club 79. 12. Zürcher Segelclub 85.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.