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SEGELN: Zuger Team nimmt Fahrt auf

Der Yachtclub Zug zeigt, dass er ein gewichtiges Wort um den Wiederaufstieg mitreden wird. Den ersten Act der Challenge League auf dem Bodensee entscheiden die Zuger überlegen für sich.
Walter Rudin

Es war eine überzeugende Leistung, die das Team um Skipper Raphael Näf am Wochenende beim ersten Act der zweithöchsten Schweizer Segelliga geboten hat. Nach einem vierten Platz bei ersten Rennen gab es an den insgesamt elf Wettfahrten nur noch Siege oder Ehrenplätze. Daraus resultierte im Klassement ein Vorsprung von fünf Rangpunkten auf den Zweitplatzierten.

Das gut eingespielte Zuger Team überzeugte mit perfekten Manövern, glänzte mit klugen taktischen Entscheidungen und das wohl entscheidendste, es konnte immer ein bisschen höher am Wind segeln als die Konkurrenz. Teamchef Philipp Koch zeigt sich denn auch zufrieden mit den Leistungen: «Raphael Näf steuerte das Boot zwar zum ersten Mal bei der Segelliga, aber er hat als Skipper sehr viel Erfahrung und ein gutes Händchen am Steuer. Weiter ist Markus Bohren ein hervorragender Taktiker. Mit Paco Weiss und Gilles Burst wird das Team ideal ergänzt. Diese vier Segler haben sehr viel gemeinsam trainiert. Es hat sich sicher auch ausbezahlt, dass der Zuger Verein jetzt eine eigene J70 besitzt, jenen Bootstyp, auf dem bei der Liga gesegelt wird. Wir haben ein breites Kader und eigentlich drei gleichwertige Teams. Wer beim nächsten Event unseren Klub vertreten wird, das verrate ich aus taktischen Gründen noch nicht.»

Yachtclub Luzern auf einem Abstiegsplatz

Die Akteure des Segelclubs Cham mussten auf ihren Topskipper Philippe Erni verzichten. Das Team um Steuermann Manuel Herbst machte zwar keine groben Fehler, beim Speed war aber ein gewisses Manko auszumachen. Die Platzierung im hinteren ­Mittelfeld wird wohl weniger schmerzen, wenn man bedenkt, dass mit Skipper Erni schon Events gewonnen wurden. Er wird in den nächsten beiden Spielrunden das Boot für Cham wieder steuern.

Gar nicht lief es dem dritten Zentralschweizer Team. Die Crew vom Yachtclub Luzern landete abgeschlagen auf dem zweitletzten Platz. Teamchef Markus Aebi liefert dafür eine plausible Erklärung: «Die besten Leute des Klubs waren nicht verfügbar, wir mussten deshalb ein neues Team zusammenstellen. Das Niveau hier ist derart hoch, dass man so keine Chance hat.»

Walter Rudin

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Hinweis

Resultate: www.swiss-sailing-league.ch/regattadaten-2018

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