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Kolumne

Seoane hat wegen der Perspektiven gewechselt

FCL-Kolumnist Roland Schwegler zum Wechsel von Gerardo Seoane.
Roland Schwegler
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Meinem früheren Mitspieler Gerardo Seoane schrieb ich letzte Woche eine Nachricht. Ich wollte mit ihm einen Testmatch des FC Luzern gegen mein 1.-Liga-Aufstiegsteam Linth abmachen. Als er nicht antwortete, vernahm ich von seinem Wechsel zu YB.

Natürlich wurde auch ich von dieser Nachricht wie die meisten überrascht. Ich hatte nicht gedacht, dass er schon wechselt. Irgendwo sind wir alle ein bisschen Fans, alte Fussballromantiker. Wir hoffen, dass ein guter Trainer oder Spieler zehn Jahre beim Lieblingsklub bleibt. So etwas passiert zwar nun in Köln, aber Nationalspieler Jonas Hector verdient dort auch in der 2. Bundesliga Millionen.

Seoane hat in Bern ein viel besseres Salär als in Luzern, die Vertragsdauer ist drei Jahre statt nur ein Jahr. Wer hätte da widerstehen können? Ich bin jedoch nicht der Meinung von Roger Wehrli: Seoane hat nicht wegen des Geldes, sondern wegen der Perspektiven zum Meister YB gewechselt.

Mit den Bernern kann er sich für die Champions League qualifizieren. Das ist das Grösste als Fussballer. In der Liga folgt das nächste Meisterduell gegen Basel. Dazu hat er mit Christoph Spycher, Stéphane Chapuisat, Ernst Graf und weiteren Kapazitäten viel Fussballsachverstand an seiner Seite. In Luzern war Remo Meyer sein einziger Partner.

Der FCL muss nun einen geeigneten Nachfolger finden. Für mich sind Marcel Koller und Marinko Jurendic Topleute. Koller ist die Luxuslösung. «Jure» hat auch eine hohe Fachkompetenz, für das junge Team wäre er der ideale Coach.

Ex-Profi Roland Schwegler (36) ist FCL-Kolumnist unserer Zeitung. Mit GC wurde der Verteidiger 2001 und 2003 Meister. Von 2007 bis 2010 spielte der gebürtige Seetaler für den FC Luzern.

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