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Sepp Blatter sagt vor den Ethikhütern aus

Mit der achtstündigen Anhörung vor der rechtsprechenden Ethikkammer haben für den suspendierten Fifa-Präsidenten Sepp Blatter die Tage der Entscheidung begonnen. Eine weitere Sperre will der 79-Jährige nicht hinnehmen.
Fifa-Präsident Sepp Blatter fährt am Donnerstag zur Anhörung im Hauptsitz des Weltfussballverbands in Zürich vor. (Bild: Walter Bieri/Keystone via AP)

Fifa-Präsident Sepp Blatter fährt am Donnerstag zur Anhörung im Hauptsitz des Weltfussballverbands in Zürich vor. (Bild: Walter Bieri/Keystone via AP)

Sepp Blatter traf am Donnerstag kurz nach 8.00 Uhr in einer Limousine und mit einem Pflaster auf der rechten Wange im «Home of FIFA» in Zürich ein. Dort musste oder durfte er während acht Stunden vor der rechtsprechenden Ethikkammer aussagen. «Es konnte bewiesen werden, dass Präsident Blatter sich korrekt verhalten und nicht gegen den FIFA-Ethikkodex verstossen hat. Die Untersuchungen sind nun abgeschlossen. Die Suspendierung sollte aufgehoben werden», liessen die Berater von Blatter um den Anwalt Lorenz Erni via Twitter verlauten. Ein Urteil des deutschen Richters Hans-Joachim Eckert in dem Fall wird für den kommenden Montag, 21. Dezember, erwartet.

Platini will nicht aussagen

Der ebenfalls für 90 Tage suspendierte Platini sollte am Freitag vernommen werden, verzichtet jedoch auf eine Aussage. Er wirft den Juristen eine Vorverurteilung und ein politisch motiviertes Verfahren vor, das seine Kandidatur für die Nachfolge von Blatter verhindern solle. Auch Blatter erneuerte vor seiner Anhörung die Vorwürfe gegen die Ethikkommission. Er sei vor seiner vorläufigen Sperre für 90 Tage nicht zum Sachverhalt befragt worden. Die Ethikhüter hatten dieser Darstellung schon vorher widersprochen.

sda

Schweizer Justiz sperrt Millionen

Die Schweizer Behörden haben, gestützt auf Rechtshilfeersuchen der USA, in der Fifa-Affäre einen hohen zweistelligen Millionenbetrag gesperrt. Das Bundesamt für Justiz (BJ) hatte bereits Ende Mai bekannt gemacht, dass in der Schweiz Konten gesperrt wurden. Nun wurde im «Tages-Anzeiger» von gestern erstmals eine Grössenordnung der gesperrten Gelder genannt. BJ-Sprecher Folco Galli bestätigte, dass es sich um einen «hohen zweistelligen Millionenbetrag» handelt. Laut Galli haben die US-Behörden um Unterlagen zu 50 Konten auf zehn verschiedenen Banken in der Schweiz ersucht. Effektiv gesperrt worden seien zwölf Konten.

Si

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