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Kommentar

SFV: Das Problem ist mit Mieschers Rücktritt noch nicht gelöst

SFV-Generalsekretär Alex Miescher nimmt den Hut. Die Probleme beim SFV sind damit aber noch nicht gelöst. Insbesondere bei der Kommunikation nach aussen muss der Verband über die Bücher
Cyril Aregger
Alex Miescher tritt nach neun Jahren zurück. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Alex Miescher tritt nach neun Jahren zurück. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Nach neun Jahren als Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) tritt Alex Miescher zurück. Als Begründung gibt Miescher an, es sei für ihn «ein guter Zeitpunkt, um neue berufliche Wege zu gehen».

Cyril Aregger. (Bild: LZ)

Cyril Aregger. (Bild: LZ)

Dies dürfte bloss ein Teil der Wahrheit sein. Miescher stand in den letzten unruhigen Wochen rund um die Schweizer Fussballnationalmannschaft im Zentrum der Kritik. Dies, nachdem er in Interviews nach dem Schweizer WM-Aus eine Diskussion über das Verbot von Doppelbürgerschaften lanciert hatte. Mieschers Fragestellung stiess insbesondere in der von Doppelbürgern gespickten Nationalmannschaft auf – gelinde gesagt – wenig Begeisterung.

Dabei führte Miescher sein Amt zuvor über Jahre hinweg im positiven Sinne unauffällig aus. Was ihn zu den Aussagen verleitet hat, ist unbekannt. Mag sein, dass er nur eine Diskussion über ein heikles Thema anstossen wollte. Mag sein, dass er die mediale Reaktion unterschätzt hat. Tatsache ist: Miescher hat mit seiner Aktion die Unruhe, die mit der Doppeladler-Affäre rund um die Nationalmannschaft aufgekommen ist, weiter verstärkt.

Nun nimmt Miescher den Hut. Die Probleme beim SFV sind damit aber noch nicht gelöst. Insbesondere bei der Kommunikation nach aussen muss der Verband über die Bücher. Derzeit wirkt es so, als ob der nationale Fussballverband am liebsten schweigt, wenn eigentlich Gesprächsbedarf besteht. Und wird doch einmal etwas gesagt, folgt nach geraumer Zeit ein Dementi. So wird beim SFV keine Ruhe einkehren.

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