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Die jungen Zentralschweizer Basketballer wollen über sich hinauswachsen

Swiss Central Basketball startet mit dem jüngsten Kader in die NLA-Meisterschaft. Gegen Genf sind die Zentralschweizer am Sonntag (16.00, Maihof) in der Rolle des krassen Aussenseiters.
Daniel Schriber
Fürs Teamfoto ging es auf den Pilatus. Swiss Central von links nach rechts: Iba Camara, Haris Jusovic, Kelechi Obim, Mirza Ganic, Alexis Birboutsakis, Michael Plüss (Captain), Danijel Eric (Coach), Jacques Safra, Derek Jackson, Marco Lehmann, Noah Früh, Laurent Zoccoletti, Branko Tomic, Harding Nana. Abwesend: Harry Leucio, Zoran Popovic (Assistenz-Coach). (Bild: Christian Rebosura (Pilatus Kulm, 22. September 2018))

Fürs Teamfoto ging es auf den Pilatus. Swiss Central von links nach rechts: Iba Camara, Haris Jusovic, Kelechi Obim, Mirza Ganic, Alexis Birboutsakis, Michael Plüss (Captain), Danijel Eric (Coach), Jacques Safra, Derek Jackson, Marco Lehmann, Noah Früh, Laurent Zoccoletti, Branko Tomic, Harding Nana. Abwesend: Harry Leucio, Zoran Popovic (Assistenz-Coach). (Bild: Christian Rebosura (Pilatus Kulm, 22. September 2018))

Wer die Mannschaft von Swiss Central Basketball (SCB) in der Vorbereitung beobachtet hat, erhielt einen Eindruck, wie das Team dieses Jahr aufspielen wird. Tempo, Tempo, Tempo. Rebound, zack! Ein pfeilscharfer Pass zum Spielmacher, ab nach vorne – und dann: zwei Punkte mittels Korbleger. Ab und zu aber auch: Fehlpässe, Schrittfehler, ein Wurf an den Ring statt in den Korb. Zurück in die Verteidigung – und das Ganze von vorn. Tempo, Tempo, Tempo.

Keine Frage: Wer mit diesem Team mitkommen will, muss schnell sein. Das gilt schon für die Zuschauer – und noch viel mehr für die Gegner. «Wir wollen aufsässig verteidigen und durch Gegenangriffe leichte Punkte erzielen», erklärt SCB-Chefcoach Danijel Eric. Mit dem Heimspiel gegen Genf beginnt SCB die vierte Saison in der NLA. Dieses Mal aber ist so einiges anders. Und dies, sagt Eric, sei eine gute Sache. «Wir haben viel frischen Wind in der Mannschaft, die Arbeit mit den Jungs macht Spass.»

Der Jüngste ist 15 Jahre alt

Es sind junge Jungs. Einige sind im U20-Alter, andere gar noch jünger: So stiessen gleich fünf Spieler der amtierenden U17-Meister-Equipe von SCB ins Kader. Vier davon wurden 2001 geboren, einer noch ein Jahr später. Letzterer heisst Haris Jusovic und mass bei der letzten Nachfrage 2,03 Meter – doch es scheinen monatlich ein paar Zentimeter dazuzukommen.

Was dem Reussbühler und den anderen noch fehlt, ist etwas mehr Kraft in den Armen und Breite in der Brust. Und Erfahrung. Natürlich: Als zweifache Schweizer Meister haben diese Talente bereits bewiesen, dass sie wissen, wo der Korb hängt. Zudem konnten manche bereits als Jugend-Nationalspieler Erfahrungen sammeln. Doch genauso wie ihr Coach wissen auch sie: Die NLA ist eine ganz andere Geschichte. «Diese Spieler brauchen Zeit, sich zu entwickeln», so Eric. Und er verspricht: «Diese Zeit werden wir ihnen geben.»

Die Genfer haben nur ein Ziel

Die Lions de Genève dürfte dies alles herzlich wenig interessieren. Nach zwei Vizemeistertiteln in Folge, hat die Truppe mit dem eindrücklichen Profikader nicht nur ein Ziel, sondern eine Aufgabe: Jetzt muss der Titel her – und der Cup am besten dazu. Um das zu schaffen, müssen die «Löwen» endlich das grosse Fribourg besiegen. Und zuerst natürlich: Das kleine Swiss Central. «In diesem Spiel ist die Frage nach Favorit und Aussenseiter müssig», sagte der alte und neue SCB-Präsident Noldi Huber, der die Fans seines Klubs lieber positiv überrascht, statt zu hohe Erwartungen schürt. Doch auch Noldi Huber freut sich auf die neue Saison: «Unser Team wusste in den Vorbereitungsturnieren mit frechen Auftritten zu gefallen. Wir haben nichts zu verlieren.»

Um die kommenden Herausforderungen zu meistern, wird Eric künftig von Zoran Popovic unterstützt. Als Nachwuchschef sorgt der Zweimetermann immer wieder für Furore. Vielleicht wie kein anderer Jugendtrainer der Schweiz schafft es Popovic, aus seinen Spielern das Optimum her­auszuholen – und Jahr ein, Jahr aus Basketball-Hochburgen aus der Romandie und dem Tessin in den Schatten zu stellen. «Pop», wie der Ex-Profi bei SCB genannt wird, ist mehrmals pro Woche im Training dabei – um Eric zu assistieren, und um «seinen» Jungs den Schritt in die NLA zu erleichtern.

Diese Aufgabe haben auch die bereits gefestigten Schlüsselspieler Marco Lehmann, Michael Plüss (Captain) und Branko Tomic. Gemeinsam mit Derek Jackson (USA), Iba Camara (Senegal) und Harding Nana (Kamerun) übernehmen die Teamstützen eine besondere Verantwortung im jungen Kader. Wie sich dieses Gefüge im Ernstkampf behauptet, wird sich am Sonntag erstmals zeigen. Sicher ist: Das Spiel dürfte weder langweilig noch langsam werden ...

Kader

Alexis Birboutsakis (SUI/2000/1,80 m). Mirza Ganic (SUI/2001/1,89 m). Noah Früh (SUI/2000/1,87 m). Branko Tomic (SUI/1996/ 2,00 m). Laurent Zoccoletti (Sz/1999/ 2,01 m). Harry Leucio (FRA/2001/1,90 m). Derek Jackson (USA/1991/1,85 m). Harding Nana (CMR/1981/2,03 m). Haris Jusovic (Sz/2002/2,03 m). Iba Camara (SEN/1994/ 2,05 m). Marco Lehmann (SUI/1993/1,87).Michael Plüss (SUI/1990/1,90 m). Kelechi Obim (SUI/2001/1,90 m). Jacques Safra (SUI/1999/1,86 m).

Teamverantwortliche: Trainer/Chefcoach: Danijel Eric (bisher). – Assistenztrainer: Zoran Popovic (neu).

Modus

Zwischen Oktober und März findet eine Doppelrunde statt, danach eine einfache Zwischenrunde. Dabei spielen die Top 6 um die beste Ausgangslage für die Endrunde, während die Teams auf den Rängen 7–11 um die verbleibenden zwei Playoffplätze kämpfen. Aufgrund des freiwilligen Rückzugs von Winterthur aus der NLA gibt es keinen Absteiger.

1. Runde

Samstag. 1700: Lugano – Basel. – 17.30: Riviera Lakers – Massagno. Sonntag. 16.00: Swiss Central – Lions de Genève (Maihof, Gratis-Eintritt für die ersten 1000 Besucher). Monthey-Chablais – Neuchâtel. Pully Lausanne – Boncourt.

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