Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Sieben gute Halbzeiten und eine schlechte

Der SC Kriens empfängt am Sonntag (14.30) in der 5. Runde den zweitplatzierten FC Wil. Es ist das zweite Spiel der Krienser in der Luzerner Swisspor-Arena.
Turi Bucher
Kriens-Trainer Bruno Berner: «Nach den guten Auswärtsauftritten in Aarau und Winterthur wollen wir den Schwung mitnehmen.» Bild: Marc Schumacher/Freshfocus

Kriens-Trainer Bruno Berner: «Nach den guten Auswärtsauftritten in Aarau und Winterthur wollen wir den Schwung mitnehmen.» Bild: Marc Schumacher/Freshfocus

Nach dem lockeren Cup-Ausflug ins Emmental zum Drittligisten Langnau steht beim SC Kriens nun wieder der harte Challenge-League-Alltag vor der Tür. Allerdings nicht vor der eigenen, denn der SCK muss weiterhin im Stadion des FC Luzern spielen, bis der schmucke eigene Kleinfeld-Stadion-Neubau parat ist.

In Langnau hatte Kriens 6:0 gesiegt. «Ich habe von meinem Team pro Halbzeit im Minimum drei Tore gefordert. Diese Vorgabe hat die Mannschaft erfüllt», sagt Kriens-Trainer Bruno Berner mit Blick zurück auf letzten Samstag. «Allerdings hätten wir noch einige Tore mehr erzielen können, haben wir zu viele Chancen ausgelassen.» Die Auslosung für die 2. Hauptrunde bescherte Kriens Losglück: Im Auswärtsspiel gegen den Zweitligisten Fleurier (Sonntag, 16. September, 15.30) ist ein Sieg sowieso Pflicht, danach könnte Kriens endlich im eigenen Stadion einen grossen Cup-Gegner empfangen.

Das Problem morgen Sonntag gegen den FC Wil: Zu so vielen Torchancen wie in Langnau werden Chihadeh, Siegrist und Co. nicht kommen. Zwar stehen Trainer Berner ausser Skumbim Sulejmani (Knie) und Dario Kurmann (muskuläre Probleme) sämtliche Spieler zur Verfügung, sodass vier Spieler und der dritte Torhüter auf der Tribüne Platz nehmen müssen. Aber: «Wil hat drei von vier Spielen gewonnen, da ist im Vergleich zur letzten Saison etwas gegangen», weist Berner auf die Fortschritte der St. Galler hin. «Der FC Wil hat die bisherigen vier Partien alle auf Kunstrasen ausgetragen, gegen uns muss er erstmals auf Naturrasen spielen.» Ein Vorteil für Kriens? «Nach den guten Auswärtsauftritten in Aarau und Winterthur wollen wir den Schwung mitnehmen. Wir peilen die drei Punkte an.»

Neben dem SCK ist auch SRF Berners Arbeitgeber

Apropos drei: Bruno Berner ist diese Saison beim Schweizer Fernsehen einer von drei Fussball-Experten, dies neben den ehemaligen Profi-Kollegen Michel Renggli und Peter Jehle. Das sorgt beim SCK aber nicht für Irritation oder Unruhe. Berner: «SRF ist jetzt zwar auch ein Arbeitgeber von mir, aber das Fernsehen nimmt Rücksicht auf meinen beziehungsweise den Krienser Spielplan.» Der SCK-Trainer meint zum TV-Abenteuer: «Es macht Spass. Es ist wie ein bezahlter Lehrgang.» Zurück zum SCK-Spiel vom Sonntag. Kriens gelang in den letzten fünf Challenge-League-Duellen mit Wil in den Jahren 2010/11 nur gerade ein Unentschieden (1:1). Die übrigen Partien gingen 1:4, 1:3, 1:2 und 0:1 verloren. Doch diese Statistiken sind verjährt und von nebensächlicher Bedeutung. Kriens muss vielmehr den missglückten ersten Auftritt in der Swisspor-Arena im Spiel gegen Rapperswil-Jona, als man 1:4 verlor, wiedergutmachen. «Was heisst missglückt?», fragt Berner. «Wir hatten eine schlechte Halbzeit, die einzige von bisher total acht Halbzeiten, und gerieten 0:3 in Rückstand.»

So oder so, Bruno Berner behauptet: «Wir haben aus dieser schwachen Halbzeit unsere Lehren gezogen.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.