Glück im Unglück
Simon Ammans schwerster Sturz seit Willingen 2002

Der Toggenburger hat in seiner Skisprung-Karriere schon einige Stürze verkraften müssen. Am schlimmsten erwischte es ihn im Jahr 2002 beim Training in Willingen, noch bevor er sich selber zum Doppel-Olympiasieger krönte.

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Beim Training in Willingen stürzt Simon Ammann 2002 aus rund sieben Metern ab

Beim Training in Willingen stürzt Simon Ammann 2002 aus rund sieben Metern ab

Keystone

Die diesjährige Vierschanzentournee endet für Simon Ammann so, wie sie Ende Dezember begonnen hatte: mit einem Sturz. Der Toggenburger setzt nach seinem Sprung zur Landung auf, verkantet mit seinen Ski und stürzt mit dem Gesicht voran in den Schnee im Auslauf der Schanze von Bischofshofen. Er bleibt bewusstlos liegen und wird später blutüberströmt abtransportiert. Noch am frühen Abend gab Swiss Ski eine erste Entwarnung, Ammann sei ansprechbar und stabil, liess der Mediensprecher verlauten.

Für Simon Ammann ist es der schwerste Sturz seit 2002 in Willingen: Im Alter von 20 Jahren war der Toggenburger damals aus sieben Metern Höhe abgestürzt. Bereits damals hatte er grosse Glück gehabt und «nur» Prellungen und eine Gehirnerschütterung erlitten. Im selben Jahr hatte es Ammann auch in Neustadt erwischt, wie am Dienstag nach der Landung.

Im Jahr 2005 stürzte Ammann ebenfalls nach der Landung beim Skifliegen in Planica.

Und nur ein paar Tage vor dem Sturz vom Dienstag in Bischofshofen war Simon Ammann bereits im ersten Springen der diesjährigen Vierschanzentournee in Oberstdorf gestürzt. Am 29. Dezember 2014 war er ebenfalls nach der Landung zu Fall gekommen. Zwar hatte er damit den angestrebten Tournee-Sieg bereits verspielt, sich aber immerhin keine gröberen Verletzungen zugezogen.

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