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SKI: Aline Danioth darf wieder jubeln

Sie meldet sich eindrücklich zurück: Die Andermatterin Aline Danioth gewann am Sonntag am Kronplatz im Südtirol einen Nacht-Parallelslalom im Europacup. Es ist ihr erster Podestplatz auf dieser Stufe. Bislang konnte sie einige Resultate in den Top 10 vorweisen.
Aline Danioth gewinnt erstmals ein Europacup-Rennen. (Bild: Philipp Zurfluh (Altdorf, 22. 12. 2017))

Aline Danioth gewinnt erstmals ein Europacup-Rennen. (Bild: Philipp Zurfluh (Altdorf, 22. 12. 2017))

Der Sieg kommt überraschend, denn Anfang November verletzte sich Danioth im Training am Innenmeniskus des linken Kniegelenks und musste operiert werden. Nach rund drei Wochen stand sie wieder auf den Ski. Die 19-Jährige hatte sich vor knapp einem Jahr bereits am linken Knie verletzt – damals allerdings deutlich gravierender. Die Saison war für die Technikerin damals gelaufen.

Weihnachten feiert sie in Andermatt

Danioth zeigt sich überglücklich nach dem grossen Erfolg: «Ich hätte niemals gedacht, dass alles wieder so gut läuft.» Sie wisse von anderen Athleten, dass es nach einer schweren Verletzung viel Zeit und Geduld brauche, damit man an die Leistungen vor der Verletzung anknüpfen könne. Schmerzen habe sie am Wettkampf keine verspürt. Die 19-Jährige hält sich derzeit im französischen Courchevel auf, wo sie morgen Mittwoch (18 Uhr, SRF 2) beim Parallelslalom im Skiweltcup an den Start gehen wird. ­Danach wird sie wieder nach ­Andermatt zurückkehren, wo sie gemeinsam mit der Familie Weihnachten feiert. Ob sie beim Weltcup-Rennen am 28. Dezember in Lienz an den Start geht, ist offen. Auch unklar ist zurzeit noch, wie es die nächsten Wochen wettkampfmässig weitergeht: «Ich habe nach der Verletzung gelernt, dass ich Schritt für Schritt nehmen muss und nicht zu weit in die Zukunft planen darf.»

Philipp Zurfluh

philipp.zurfluh@urnerzeitung.ch

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