Ski alpin
Der Sempacher Joel Lütolf wird an der Junioren-WM Zehnter im Super-G

Am Mittwoch beginnt die Junioren-WM der alpinen Skifahrer im bulgarischen Bansko. Den Auftakt machen die Männer. Der Sempacher Joel Lütolf landet im ersten Rennen in den Top 10.

Peter Gerber Plech
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Für die Männer, und damit auch für den Sempacher Joel Lütolf, haben die Junioren-Weltmeisterschaften am Mittwoch mit dem Super-G begonnen. Nach einem guten Start büsste der 20-Jährige im Mittelteil zu viel Zeit ein, um bei der Vergabe der Medaillen ein Wörtchen mitreden zu können. Lütolf wurde mit 0,84 Sekunden Rückstand auf den neuen Weltmeister Giovanni Franzoni (ITA) Zehnter. Silber holte sich der Österreicher Lukas Feurstein und Bronze ging an den Waadtländer Gael Zulauf.

Es sind – aufgrund der Coronapandemie – Weltmeisterschaften unter besonderen Vorzeichen. Das Rennprogramm ist, basierend auf der Grundlage der Geschlechtertrennung zur Verhinderung von Ansteckungen, dahin gehend angepasst worden, dass die Wettkämpfe der Frauen und Männer strikt getrennt werden. Die fünf Tage vom 1. bis zum 5. März sind für die Fahrer und die Zeit vom 6. bis zum 10. März sind für die Fahrerinnen reserviert. Weil nur drei Wettkampftage pro Geschlecht zur Verfügung stehen, finden keine Abfahrten und Kombinationen statt. Gleichzeitig haben die FIS und die Organisatoren der WM entschieden, dass pro Nation und Geschlecht maximal vier Athleten/Athletinnen und maximal 10 Coaches/Betreuer für die Titelkämpfe gemeldet werden können. (peg)

Bansko (BUL). Junioren-Weltmeisterschaften, Männer. Super-G: 1. Giovanni Franzoni (ITA) 49,70. 2. Lukas Feurstein (AUT) 0,04 zurück. 3. Gael Zulauf (SUI/Château-d’Oex) 0,05. 4. Kaspar Kindem (NOR) 0,12. 5. Guerlain Favre (FRA) 0,17. – Ferner: 10. Joel Lütolf (SUI/Sempach) 0,84. 17. Nick Spörri (SUI/Niederteufen) 1,51. 29. Fadri Janutin (SUI/Obersaxen) 2,21.