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SKI ALPIN: Schuler gewinnt überraschend

Mit ihm haben nur die wenigsten gerechnet: Der 18-jährige Andreas Schuler setzt sich beim 58. Kinzig-Derby gegen die Konkurrenz durch. Sarah Briker-Stucki war die schnellste Urnerin.
Paul Gwerder
Der Spirgner Andreas Schuler zeigte am Kinzig-Derby einen perfekten Lauf. (Bild: Paul Gwerder (Bürglen, 4. März 2018))

Der Spirgner Andreas Schuler zeigte am Kinzig-Derby einen perfekten Lauf. (Bild: Paul Gwerder (Bürglen, 4. März 2018))

Paul Gwerder

redaktion@urnerzeitung.ch

Bei sehr gutem Wetter und einer ideal präparierten Piste fand am Sonntag das 58. Kinzig-Derby auf dem Biel statt (siehe auch unsere Ausgabe vom 5. März). Dafür verantwortlich waren das OK unter der Leitung von Thomas Infanger und die Biel-Kinzig-Bahnen. Auf der Piste Eggen-Hundschopf-Biel setzte der Kurssetzer einen fairen und rhythmischen Riesenslalom mit 40 Toren aus.

Insgesamt standen 63 Sportler am Start. Es gab aber Zeiten, da hatte das Kinzig-Derby einen ganz anderen Stellenwert, denn vor ein paar Jahrzehnten gab es über 300 Starter, darunter auch Weltcup-Fahrer. So gewann im Jahr 1967 der bekannte Österreicher Karl Cordin das Rennen und zweimal Bernhard Russi (1969 und 1971). Auch Peter Müller, Ernst Horat und der Urner Philipp Schuler sind im goldenen Buch der Sieger eingetragen.

Topfavorit muss sich geschlagen geben

Im Vorfeld wurde Stefan Schneeberger, der schon Einsätze im Europacup bestritt und im Jahr 2014 dieses Rennen gewann, als Topfavorit gehandelt. Einen dicken Strich durch die Rechnung machte ihm der erst 18-jährige Andreas Schuler, der in Witterschwanden vor Spiringen zu Hause ist.

Mit seiner Tagesbestzeit von 57,67 Sekunden konnte Schuler den zweitplatzierten Emmentaler Stefan Schneeberger aus Eggiwil hauchdünn um vier Hundertstelsekunden schlagen. Stefan Briker vom SC Edelweiss Bürglen, der das Rennen vor zwei Jahren gewann, belegte mit einem Rückstand von 71 Hundertstelsekunden den 3. Rang. «Es war eine geniale Piste, und ich hatte schon beim Einfahren ein gutes Gefühl», sagte Andreas Schuler nach dem Rennen. «Umso mehr freute ich mich, dass ich dieses Rennen so knapp gewinnen konnte.» Das nächste Rennen bestreitet der Schächentaler auf dem Sörenberg, und als Saisonhöhepunkt hofft Schuler, einen guten Platz an den Amateur-Schweizer-Meisterschaften auf dem Stoos herauszufahren.

Die Urner Damen mussten den Sieg der auswärtigen Janine Wicki (Sörenberg) überlassen. Sie siegte mit einer Zeit von 1:00,08 Minuten. Die schnellste Urnerin, Sarah Briker-Stucki, kam mit einer Zeit von 1:01,34 ins Ziel. Sie konnte ihrer Konkurrentin, der Isenthalerin Christine Zurfluh, drei Hundertstelsekunden abnehmen. Beim Edelweiss-Cup, welcher am Nachmittag ausgetragen wurde, revanchierte sich Christine Zurfluh wieder bei Sarah Briker und besiegte diese mit einem hauchdünnen Vorsprung von neun Hundertstelsekunden. Schnellste Fahrerin bei diesem Rennen war Therese Altherr aus Urnäsch.

Der älteste Fahrer im Feld war mit Jahrgang 1954 Walter Schuler vom SC Edelweiss Bürglen. Mit seiner Zeit von 1:05,28 Minuten war er bei weitem nicht der langsamste Mann am Kinzig-Derby. «Meine relativ gute Fahrt schreibe ich meiner guten Gesundheit zu. Um dies zu erreichen, gehe ich regelmässig ins Fitnesscenter und turne auch zusammen mit den Edelweisslern», so Schuler.

Am Nachmittag war Stefan Schneeberger beim Edelweiss-Cup der schnellste Mann im Elitefeld. Er siegte mit einer Zeit von 58,81 Sekunden vor Stefan Briker und Andreas Schuler. Eine schnelle Fahrt zeigte in der Herrenkategorie Thomas Bissig aus Isenthal mit seiner Zeit von 1:00,20 Minuten.

Hinweis

Die vollständige Rangliste gibt es unter: www.swiss-ski-kwo.ch/tk/ranglisten/2018/1010.pdf

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