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SKI ALPIN: Schuler siegt dank Angriffstaktik

Andreas Schuler aus Spiringen avanciert immer mehr zum Dominator der regionalen Rennszene. Beim Brüsti-Riesenslalom gibt der junge Urner der Konkurrenz deutlich das Nachsehen.
Urs Hanhart
Andreas Schuler (Spiringen) auf dem Brüsti unterwegs zum Tagessieg. (Bild: Urs Hanhart (Brüsti, 3. Februar 2018))

Andreas Schuler (Spiringen) auf dem Brüsti unterwegs zum Tagessieg. (Bild: Urs Hanhart (Brüsti, 3. Februar 2018))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Der bald 19-jährige Andreas Schuler befindet sich schon seit Saisonbeginn in einer beneidenswerten Form. Dies untermauerte der Athlet aus Spiringen mit dem überzeugend herausgefahrenen Tagessieg beim Andermatter Nachtslalom, dem regionalen Saisonauftaktrennen. Kürzlich konnte der schnelle Schächentaler auch einen Super-G auf Sattel-Hochstuckli für sich entscheiden. Einen kleinen Rückschlag erlitt Schuler vor Wochenfrist auf den Eggbergen bei den Urner Riesenslalom-Meisterschaften. Dort schied er im ersten Lauf aus und musste seine Titelambitionen so frühzeitig begraben.

Am vergangenen Samstag hat sich der angehende Polymechaniker für diesen Ausfall postwendend rehabilitiert. Beim Brüsti-Riesenslalom, der bei nahezu perfekten Bedingungen zum 66. Mal ausgetragen wurde, stand der 18-Jährige wieder zuoberst auf dem Podest. Über seinen dritten Saisonsieg freute sich Schuler ganz speziell: «Der Brüsti-Riesenslalom ist für uns Urner aufgrund seiner langen und traditionsreichen Geschichte immer eines der Saisonhighlights. Hier wollte ich unbedingt einmal gewinnen. Einfach super, dass ich dieses Ziel nun erreicht habe.»

Angriff ist die beste Verteidigung

Den Grundstein zum Erfolg legte der spätere Tagessieger mit einem starken ersten Lauf. Schuler distanzierte Mitfavorit Stefan Schneeberger (SC Eggiwil) um rund drei Zehntelsekunden. Dem drittplatzierten Routinier Stefan Briker (SC Edelweiss-Bürglen) knöpfte er gar 0,65 Sekunden ab. «Im ersten Durchgang habe ich voll attackiert. Bei einigen Toren ist es knapp geworden, aber letztlich hat alles gepasst», bilanzierte Schuler. Zu seiner Taktik für den Entscheidungslauf sagte der talentierte Jungspund, der mit Vorliebe schnelle Disziplinen bestreitet, zwischen den beiden Durchgängen: «Ich werde wieder Vollgas geben, zumal der Vorsprung nicht allzu gross ist und es deshalb nichts zu verwalten gibt. Mal schauen, ob es wieder aufgeht.» Und wie es aufging: Schuler, der diesmal die zweitbeste Laufzeit realisierte, triumphierte schliesslich mit über einer halben Sekunde Vorsprung auf Dominik Bischof (SC Grub-Eggersriet), der im Entscheidungsdurchgang mit einer fulminanten Laufbestzeit vom vierten auf den zweiten Schlussrang vorstiess. Dabei profitierte der Berner allerdings vom Ausscheiden von Schneeberger. Briker verteidigte mit einer soliden Vorstellung die dritte Position im Tagesklassement.

Der überragende Sieger Schuler hat in diesem Winter noch einiges vor, wie er zu Protokoll gibt: «Ich möchte einerseits an der Amateur-SM vorne mitmischen. Andererseits strebe ich den Gesamtsieg im ZSSV-Raiffeisen-Grand-Prix an. Für mich persönlich ist die regionale Rennserie eigentlich wichtiger als die Amateur-SM. Egal wo, ich versuche immer zu gewinnen.»

Carina Truttmann bezwingt Christine Zurfluh

Bei den Frauen kam es zum erwarteten Duell zwischen der frischgebackenen Urner Riesenslalommeisterin Christine Zurfluh (SC Isenthal) und Carina Truttmann (Sattel-Hochstuckli), die ebenfalls der Trainingsgemeinschaft des Urner Skiverbandes angehört. Allerdings verlief dieser Zweikampf einseitiger als erwartet. Die 20-jährige Schwyzerin fuhr bereits im ersten Durchgang recht komfortable 0,42 Sekunden Vorsprung auf ihre härteste Rivalin heraus. Im zweiten Lauf baute sie die Führung sogar auf 1,27 Sekunden aus. Truttmann, die in der aktuellen Verfassung ein gewichtiges Wort um den Titel einer Schweizer Amateurmeisterin mitreden dürfte, liess sich zweimal die Laufbestzeit notieren und war damit eine Klasse für sich.

Hinweis

Resultate unter: www.zssv.ch und www.urnerskiverband.ch

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