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SKI NORDISCH: Auch als Fasnachtssujet gibt Riebli eine gute Figur ab

Der Giswiler C-Kaderläufer Janik Riebli bestätigt beim Continental-Cup in Zwiesel mit Rang fünf seine Sprintqualitäten. Im Massenstart-Rennen erzielt er als 14. sein bestes Distanzrennen.
Janik Riebli. (Bild: PD)

Janik Riebli. (Bild: PD)

Der in Davos lebende C-Kaderläufer Janik Riebli nutzte kürzlich eines der wenigen freien Winterwochenenden ohne Rennen für einen Abstecher in seine Heimat Giswil. Der Langläufer liess sich dabei für den traditionellen Umzug am Fasnachtssonntag spontan von einer Wagenbaugruppe als Olympia-Langläufer einspannen. «Ganz ohne Renndress kann ich nicht sein», schmunzelt Janik Riebli und erzählt: «Der Tapetenwechsel hat gutgetan. Trotzdem ich kostümiert gewesen bin, wurde ich erkannt und auf meine Erfolge angesprochen. Das hat noch mehr Energie gegeben für die kommenden Rennen.»

Riebli bestätigt den Sieg von Zwiesel

So auch am vergangenen Freitag, als er mit Rang 5 im Klassisch-Sprint erfolgreich in das dreitägige Continental-Cup-Wochenende in Zwiesel (GER) startete. Riebli konnte nach seinem Sieg im Continental-Cup-Sprint von Ende Dezember 2017 von St. Ulrich (AUT) einen weiteren Erfolg feiern. Die Vorzeichen dazu standen eigentlich alles andere als gut. «Am Morgen kämpfte ich mit einer starken Erkältung. Phasenweise stellte ich deswegen den Start beim Prolog in Frage.» Doch der Trainer von Janik Riebli ermunterte ihn zum Start.

Aufholjagd nach verschlafenem Start

Trotz anhaltender Erkältung war der Start beim samstäglichen Rennen über 10 km in der klassischen Technik nie in Frage gestellt. Nachdem Riebli eine verhaltene erste Runde absolvierte und sich phasenweise an 44. Position befand, begann er eine Aufholjagd, die mit dem 29. Schlussrang endete. «Das Endresultat entspricht in etwa meinem Potenzial, das ich bei Distanzrennen im klassischen Stil zu leisten vermag», analysiert der 19-Jährige.

Dass Janik Riebli in der freien Technik zu mehr fähig ist, stellte er beim Massenstart-Rennen am Sonntag über 10 km unter Beweis. Als Mitglied der roten Gruppe (die 10 Besten in der Continental-Cup-Wertung) durfte er in der zweiten Reihe starten. Bis zur vierten Runde konnte sich Riebli in der Spitzengruppe halten, bevor er in Runde fünf vorübergehend bis auf den 20. Rang zurückfiel. «Zum Glück konnte ich mich in der sechsten und letzten Runde auffangen und mich noch auf den 14. Rang vorarbeiten», erklärt Janik Riebli das Renngeschehen. Es war somit das bisher beste Continental-Cup-Distanzrennen des Obwaldners.

Bei den Frauen nur Stefanie Arnold am Start

Neben Janik Riebli war als Einzige aus der Zentralschweiz die Urnerin Stefanie Arnold am Start. Die 22-jährige Teilnehmerin der U23-WM im Goms wurde im Sprint 19. Über 10 km klassisch schaute der 24. Rang heraus, und zum Abschluss wurde Stefanie Arnold im Massenstart-Rennen über 10 km 19.

Roland Bösch

regionalsport@luznerzeitung.ch

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