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SKI NORDISCH: Buholzer zeigt zwei Gesichter

Die Schweizer U16-Langlauf-Meisterschaften bilden für den Nachwuchs Jahr für Jahr ein nationales Schaufenster.
Bianca Buholzer. (Bild: Urs Steger/pd)

Bianca Buholzer. (Bild: Urs Steger/pd)

Der Gewinn einer Goldmedaille allein gilt aber noch nicht als Garantie für nachhaltige Erfolge auf der Jugend- und Juniorenstufe. Dennoch ist augenfällig, dass einige der aktuellen Zentralschweizer Aushängeschilder dereinst einmal einen nationalen U16-Meistertitel gewinnen konnten.

Der 18-jährige Beckenrieder Avelino Näpflin war 2016 der letzte U16-Titelträger. Die bald 20-jährige Lea Fischer aus Engelberg gewann 2013 am Bachtel erstmals Gold und konnte im Jahr darauf in Davos den Meistertitel verteidigen. Die Luzerner Olympia-Teilnehmerin Nadine Fähndrich wurde im Jahr 2010 in Unterschächen erstmals Meisterin.

In die Fussstapfen ihres Klubvorbildes Nadine Fähndrich wollte am Wochenende in Sedrun Bianca Buholzer treten. Die Athletin des Skiclubs Horw ging beim Einzelrennen in der freien Technik mit Medaillen-Ambitionen an den Start. «Trotzdem ich Anfang Woche noch ein bisschen erkältet war, habe ich mich bei der Streckenbesichtigung am Freitag wohlgefühlt.» Das wechselhafte Wetter mit Regen am Freitag, die trockenen Bedingungen am Samstag und Schnee am Sonntag stellte das Wachsteam vor grosse Herausforderungen. Die Horwerin Buholzer erwischte am Samstag einen guten Ski, dennoch gelang ihr das Rennen über fünf Kilometer nicht wunschgemäss. «Ich hatte von Beginn weg schwere Beine. Entsprechend bin ich mit dem neunten Rang nicht zufrieden», resümiert Bianca Buholzer. Sie verlor als beste Zentralschweizerin auf die neue Meisterin Siri Wigger (am Bachtel) fast eineinhalb Minuten.

Stärkere Leistung am Sonntag

Abhaken und den Blick nach vorne richten, hiess das Motto von Bianca Buholzer für das sonntägliche Staffelrennen. Zusammen mit Selina Haas (Marbach) und Chiara Arnet (Engelberg) bildete die Sportmittelschülerin das erste Team des Zentralschweizer Schneesportverbandes. In der Endabrechnung schaute Rang sechs heraus. «Auch wenn es im Staffelrennen wie erwartet nicht zu einem Podestplatz reichte, bin ich diesmal mit meiner Leistung zufrieden. Ich habe mich viel besser gefühlt als am Samstag und konnte mit den Besten wieder mithalten.» Auf die Meisterin Siri Wigger, die nicht in der gleichen Ablösung gelaufen ist, verlor Bianca Buholzer beispielsweise lediglich eine Sekunde.

Das Staffelrennen bildete für Bianca Buholzer einen versöhnlichen Abschluss in Bezug auf ihre letzte Schweizer U16-Meisterschaft. In der nächsten Saison wird die Luzernerin bei den U18-Frauen an den Start gehen. Zu ihrer Beruhigung sei gesagt, dass weitere Zentralschweizer Aushängeschilder wie Cyril Fähndrich oder Janik Riebli auch nie eine Schweizer U16-Einzelmedaille gewannen und auch so bei der U18/U20 für positive Schlagzeilen besorgt sind. (rb)

Hinweis

Resultatauszug auf Seite 34.

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