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SKI NORDISCH: Elena Häfliger braucht Geduld auf dem Weg zurück

Elena Häfliger (18) zeigt sich nach der Absage der Biathlon-Eliterennen in Sörenberg flexibel und startet kurzerhand beim Salwideli-Langlauf. Dort wird sie Gesamtdritte.
Roland Bösch
Elena Häfliger setzt sich neue Ziele. (Bild: PD (Sörenberg, 28. Januar 2018))

Elena Häfliger setzt sich neue Ziele. (Bild: PD (Sörenberg, 28. Januar 2018))

Christoph Schnider, ehemaliger Spitzenlangläufer und OK-Präsident der Biathlon- und Langlaufrennen vom letzten Wochenende in Sörenberg, blickt auf intensive Tage zurück. Zu Beginn der letzten Woche hatte es wegen des intensiven Regens nicht gut ausgesehen. «Der Schnee lief uns sprichwörtlich davon. So mussten wir schweren Herzens die Biathlon-Elite-Rennen absagen.» Für die Herrichtung der 50-Meter-Schiessanlage wäre der Skiclub Flühli auf eine rund drei Meter hohe Schneewelle angewiesen gewesen. «Der Salwideli-Langlauf war nie in Gefahr. Hätten wir auch die Biathlon-Nachwuchsrennen absagen müssen, wären wir auf die Originalstrecke im Salwideli zurückgekehrt.»

So weit gekommen ist es glücklicherweise nicht. Auf dem Areal neben der Rothorn-Talstation konnte eine zwei Kilometer lange Runde hergerichtet werden. Diese galt es im Rennen der Frauen dreimal zu absolvieren. Der Biathletin Seraina König gelang dies am schnellsten. Die Athletin aus Riehen siegte vor Carmen Emmenegger (SC Flühli). Tagessiegerin König war nicht die einzige Biathletin am Start des Langlaufrennens. Auch die Luzerner Sportmittelschülerin Elena Häfliger zeigte sich beispielsweise nach der Absage der Biathlon-Rennen flexibel. Als Gesamtdritte zog sie eine positive Bilanz: «Es hat Spass gemacht, wieder einmal bei einem Langlaufrennen voll Gas zu geben. Aufgrund der relativ kurzen und eher flachen Strecke musste man immer arbeiten. Man konnte sich nie erholen.»

Trainingspause während mehrerer Wochen

Was Erholung bedeutet, hat die in Mauensee wohnhafte Athletin des Skiclubs Schwendi-Langis in den letzten Monaten am eigenen Leib erfahren. Vor dem letzten Alpencup-Rennen und den Schweizer Meisterschaften musste Häfliger die Saison 2016/17 Mitte März 2017 aufgrund immer stärker werdenden Rückenbeschwerden frühzeitig abbrechen. Eine Überbelastung der Lendenwirbel lautete die Diagnose. Um die Risse in den Knochen wieder zusammenwachsen zu lassen, war während mehrerer Wochen, abgesehen von Schwimmen, kein Training möglich. Mitte September 2017 konnte Elena Häfliger das Training wieder vollständig aufnehmen.

«Ich weiss, dass es auf dem Weg zurück Geduld braucht. Dennoch bin ich mit den Leistungen in diesem Winter noch nicht wirklich zufrieden. Eigentlich hatte ich mir die Teilnahme an den Junioren-Weltmeisterschaften zum Ziel gesetzt. Auch wenn es eine grosse Herausforderung ist, werde ich versuchen, die letzte Chance anlässlich der Alpencup-Rennen vom kommenden Wochenende in Oberhof zu packen», erklärt Elena Häfliger. Sollte es nicht klappen, steckt die bald 18-Jährige den Kopf nicht in den Schnee: «Herumstudieren bringt nichts. Ich werde mir neue Ziele setzen und beispielsweise eine SM-Medaille anpeilen.» Zudem steht ja dann im Frühling auch der Abschluss des schulischen Teils ihrer KV-Ausbildung an der Sportmittelschule an. Bevor am 1. Juli 2018 das eineinhalbjährige Praktikum bei der Brunnibahn in einem 60-Prozent-Pensum startet.

Roland Bösch

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Salwideli-Langlauf

Frauen. Elite/Masters (6 Klassiert): 1. Carmen Emmenegger (Flühli). 2. Sophie Andrey (Unterschächen). 3. Silvia Bäck-Egli (Marbach). – U18 (8): 1. Seraina König (Riehen). 2. Elena Häfliger. 3. Lorena Wallimann (beide Schwendi-Langis). – U20 (2): 1. Aline König (Riehen). 2. Silja Zberg (Schwendi-Langis).U16 (12): 1. Bianca Buholzer (Horw). 2. Sara Gander (Bannalp-Wolfenschiessen). 3. Chiara Arnet (Engelberg). – U14 (8): 1. Mirjam Föhn (Ibach). 2. Nadia Steiger (Horw). 3. Ramona Schöpfer (Marbach).

Männer. Elite/Masters (12 Klassierte): 1. Pascal Christen (Bannalp-Wolfenschiessen). 2. Andrin Näpflin (Beckenried-Klewenalp). 3. Erwin Lauber (Marbach). – U20 (3): 1. Patrick Marbacher (Entlebuch). 2. Samuel Beeler (Rothenthurm). 3. Tobias Dönni (Bannalp-Wolfenschiessen). – U18 (12): 1. Avelino Näpflin (Beckenried-Klewenalp). 2. Aaron Briker (Unterschächen). 3. Simon Ehrbar (Gotthard-Andermatt). – U16 (14): 1. Armando Spaeti (Horw). 2. Gian-Andri Müller (Einsiedeln). 3. Philippe Meyer (Horw). – U14 (13): 1. Silvan Lauber (Horw). 2. Sven Buholzer (Horw). 3. Kilian Zumbühl (Büren-Oberdorf).

Rangliste unter: www.zssv.ch

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