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SKI NORDISCH: Masters-Direktor Roland May im Medaillenglück

Der Urner Roman Bricker überzeugt an den Masters-Weltmeisterschaften in den USA mit vier Medaillen. Aber auch der Beckenrieder Roland May und Heinz Wolf kehren mit Medaillen in die Innerschweiz zurück.
Roland May, hier betreut durch Beat Waser, unterwegs zum Bronzeplatz über 40 Kilometer. (Bild: Heinz Wolf ()

Roland May, hier betreut durch Beat Waser, unterwegs zum Bronzeplatz über 40 Kilometer. (Bild: Heinz Wolf ()

Währenddessen der Amerika-Präsident Donald Trump in der Schweiz (Davos) weilte, stand eine 24-köpfige Schweizer Delegation an den Masters-Weltmeisterschaften in den USA im Einsatz. Nachdem der WM-Tross mit über 800 Teilnehmenden aus 26 Ländern im Vorjahr im überschaubaren Klosters Halt gemacht hatte, war im Januar die 3,5 Millionen Stadt Minneapolis Gastgeber.

22 Medaillen für die Schweizer Delegation

Die Rennen in den zahlreichen Altersklassen in der klassischen und freien Technik wurden auf einem schönen und anspruchsvollen Kurs am Stadtrand ausgetragen. Das Hotel der Schweizer Delegation war nur zehn Minuten vom Wettkampfort entfernt. Der Nidwaldner Roland May, er war Delegationsleiter des Swiss-Masters-Teams, blickt zufrieden zurück: «Mit 22 Medaillen war die Ausbeute gross und die Stimmung ausserordentlich gut. Wer selber keinen Renneinsatz hatte, betreute die anderen Athleten.» Glücklich über die grosse Schweizer Delegation war insbesondere Dieter Heckmann. Der in Hergiswil NW wohnende Ehrenpräsident der Masters-Weltorganisation unterstützte vor Ort mit seiner Frau Lisa das lokale OK und feierte zugleich seinen 82. Geburtstag.

Zum Schweizer Medaillen­segen leisteten auch die Innerschweizer Teilnehmenden einen grossen Beitrag, allen voran Roman Briker. Der 42-jährige Urner erkämpfte sich im Staffellauf – auch zusammen mit Roland May – die silberne Auszeichnung und holte sich in den Einzelläufen über unterschiedliche Distanzen einen Vize-Weltmeister-Titel sowie zweimal Bronze. Die letzte bronzene Auszeichnung erkämpfte sich der langjährige Trainer des Skiclubs Unterschächen im letzten Rennen über 40 Kilometer in der freien Technik. Wäre er nicht durch starke Rückenschmerzen zurückgebunden worden, hätte Briker sogar um den Weltmeistertitel kämpfen können.

Unvergesslicher Abschluss für Roland May

Das letzte Rennen der Masters-WM wird auch der Delegationsleiter Roland May nicht so schnell vergessen. Der 56-jährige Nidwaldner holte sich im hart umkämpften Rennen der Masters-6-Kategorie die Bronzemedaille. «Trotzdem ich im letzten Jahr in Klosters mit der Staffel Gold und in diesem Jahr Silber gewann, bedeutet mir der dritte Rang über die 40 Kilometer fast mehr», zieht Roland May Bilanz. Nach dem 11. Rang über 15 Kilometer und dem 10. Rang über 7,5 Kilometer freute sich der Obwaldner Heinz Wolf in der Masters-8-Klasse im Staffellauf mit Reto Nick, Paul Graber und der Skisprunglegende Walter Steiner über die Bronzemedaille.

Weiter standen aus der Zentralschweiz in den USA an der Startlinie: Werner Gander aus Ennetbürgen, der Stanser Hans­ueli Schwab und Beat Waser aus Beckenried .

Roland Bösch

regionalsport@luzernerzeitung.ch

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