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SKI NORDISCH: Staffel-Erfolg für Avelino Näpflin

An den OPA-Spielen steht sich jeweils der Langlaufnachwuchs der Alpenländer Deutschland, Frankreich, Italien, Slowenien, Schweiz sowie Tschechiens und Spaniens in den Kategorien U16 und U18 gegenüber.
Der Beckenrieder Avelino Näpflin am Sonntag auf dem Weg zu Staffel-Gold.Bild: Nadja Kälin (Bild: Nadja Kälin)

Der Beckenrieder Avelino Näpflin am Sonntag auf dem Weg zu Staffel-Gold.Bild: Nadja Kälin (Bild: Nadja Kälin)

Bei der diesjährigen Austragung in Cogne (ITA) waren aus der Zentralschweiz Bianca Buholzer und Avelino Näpflin mit dabei. Für die 16-jährige Buholzer war die Reise nach Italien eine Premiere: «Ich habe mich sehr über meinen ersten internationalen Einsatz gefreut.» Das Einzelrennen über fünf Kilometer klassisch beendete die Horwerin auf dem guten 13. Rang bei über 50 Gestarteten. Bei der sonntäglichen Mixed-Staffel verspürte die Horwerin müde Beine, so resultierte lediglich der 15. Staffelrang. «Es war eine coole Erfahrung, für einmal mit dem Schweizer Team und nicht wie meistens mit dem Skiclub unterwegs zu sein», zieht Buholzer eine positive Bilanz.

Schlussläufer unter Druck

Umgekehrt im Vergleich zu Buholzer verlief die Leistungskurve am vergangenen Wochenende beim Nidwaldner Avelino Näpflin in der U18-Kategorie. Der Gymnasiast hatte sich für das Einzelrennen über 10 Kilometer klassisch viel vorgenommen: «Die OPA-Spiele sind der einzige internationale Anlass, in dem die U18 separat gewertet wird. Entsprechend habe ich mit einer Rangierung in den Top 5 geliebäugelt.» Nicht zu Unrecht, an den Junioren-Weltmeisterschaften im Goms war Näpflin im Skiathlon Sechstbester seines Jahrgangs geworden und sogar drittbester Europäer mit Jahrgang 2000. Nach einem geglückten Start spürte der Nidwaldner schnell einmal, dass die Kraft nicht für einen Spitzenplatz reichen würde. Er kämpfte dennoch weiter und klassierte sich auf dem 15. Platz.

Bei der sonntäglichen Mixed-Staffel stieg Näpflins Nervosität von Runde zu Runde. Seine beiden Teamkolleginnen Anja Weber (Bachtel) und Anja Lozza (Zuoz) sowie der Davoser Valerio Grond legten mächtig vor. Von Beginn weg übernahm das Schweizer Team das Tempodiktat und hatte zeitweise einen Vorsprung von über 40 Sekunden. «Ich war am Start extrem angespannt. Eigentlich konnte ich bei dieser Ausgangslage nur verlieren.» Der Siegeswille war letztlich stärker. Näpflin verteidigte den Vorsprung über die beiden Schlussrunden gegen eine starke Vierergruppe souverän. «Es ist ein tolles Gefühl, einmal als Einzelsportler einen Teamerfolg zu feiern», freut sich der Beckenrieder und fügt an: «Mit diesem positiven Erlebnis gehe ich am nächsten Sonntag beim Engadin Skimarathon voll motiviert erstmals an den Start.» (rb)

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