Skispringen
«Bruchpilot» Simon Ammann fliegt seine Kollegen nach Polen

An der Vierschanzentournee ist es Simon Ammann nicht gut gelaufen: Absturz. Doch der Schweizer Überflieger hebt in diesen Tagen trotzdem ab. Gestern hat Ammann, seit letztem Herbst Besitzer einer Pilotenlizenz, seine Kollegen nach Polen geflogen.

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Simon Ammann hebt auch als Pilot ab in die Lüfte.

Simon Ammann hebt auch als Pilot ab in die Lüfte.

Nach dem Absturz bei der Vierschanzentournee ist Simon Ammann doch noch abgehoben. Der viermalige Olympiasieger, seit Herbst stolzer Besitzer einer Pilotenlizenz, hat befreundete Skispringer zum Weltcup ins polnische Wisla geflogen. «Das war so eine grossartige Erfahrung. Ich bin wirklich beeindruckt, was er da leistet», teilte Tom Hilde, einer von vier Fluggästen in einer kleinen Propellermaschine auf der Strecke von Salzburg nach Polen, auf seiner Homepage mit.

Der Norweger vertraut also auf die Flugkünste des Schweizers, auch wenn es im Skispringen im Moment nicht so toll läuft. Satt mit dem Auto die lange Strecke zu bewältigen, habe Ammann dem Norweger vorgeschlagen, zu fliegen. «Es hat nicht lange gedauert, um mich zu entscheiden», sagte Hilde, begeistert von den ungeahnten Flugkünsten Ammanns. Übrigens: Auch die Österreicher Thomas Morgenstern und Martin Koch haben einen Pilotenschein.

Aufgrund des schlechten Wetters durfte Ammann die Maschine allerdings nicht ganz alleine fliegen, der 31-Jährige fungierte weitestgehend als Co-Pilot. «Aber er hat die Maschine gelandet», betonte Hilde vor dem ersten Weltcup nach der Vierschanzentournee am Mittwoch.

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