Curling-WM

In Playoff-Quali gescheitert – Enttäuschung für die Schweizerinnen in Peking

Die Curling-WM in Peking endet für die Schweizerinnen mit einer Enttäuschung. Schon vor ihrem letzten Vorrundenspiel kommen sie für die Teilnahme an den Playoffs nicht mehr in Frage.

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Die Schweizerinnen vom Team Regio Baden können sich nicht für die Playoffs qualifizieren.

Die Schweizerinnen vom Team Regio Baden können sich nicht für die Playoffs qualifizieren.

Keystone

Die fünfte Niederlage in der Round Robin, ein 5:8 gegen die USA in der Nacht auf Donnerstag Schweizer Zeit, war für die Weltmeisterinnen von 2015 eine Niederlage zu viel. Nicole Schwägli, Marisa Winkelhausen, Nadine Lehmann und Alina Pätz könnten mit einem Sieg gegen Südkorea mit den punktgleich im 4. Rang klassierten Teams zwar noch gleichziehen. Aufgrund der Niederlagen in den direkten Begegnungen würden sie aber gleichwohl ausscheiden.

Das Team von Baden Regio hätte mit einem Sieg - es wäre der sechste im zehnten Spiel gewesen - gegen das auf diesem Niveau wenig erfahrene US-Team um die WM-Debütantin Nina Roth sehr gute Voraussetzungen für das Weiterkommen schaffen können. Aber in der ersten Spielhälfte lief für die Schweizer Meisterinnen alles verkehrt.

Sie stiegen mit dem Vorteil des letzten Steins in den Match, liessen sich jedoch in den ersten zwei Ends je einen Stein stehlen - und im 5. End einen weiteren, was zum Zwischenstand von 1:4 führte. In der zweiten Hälfte spielten sie wesentlich erfolgreicher, den Rückstand konnten sie aber nicht wettmachen.