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SOLIDARITÄTSLAUF: «KulturLegi»-Läufer sorgen für Aufsehen

In vielen Kategorien nehmen Hunderte von laufbegeisterten Amateuren teil. Klein, aber fein ist der Solidaritätslauf, an dem Persönlichkeiten die Kurzstrecke für einen guten Zweck meistern.
Marlis Jungo
Nicht zu übersehen – die Läufer der «KulturLegi» in den roten Shirts: Dem Projekt von Caritas Schweiz kommt der diesjährige Erlös des Solidaritätslaufs zugute. (Bild: Roger Zbinden)

Nicht zu übersehen – die Läufer der «KulturLegi» in den roten Shirts: Dem Projekt von Caritas Schweiz kommt der diesjährige Erlös des Solidaritätslaufs zugute. (Bild: Roger Zbinden)

Marlis Jungo

«Nur 660 Meter», sagen versierte Läufer. Trotzdem: Am Solidaritätslauf sind jährlich viele bekannte Gesichter zu sehen. Es scheint, als ob dieser Anlass in der Agenda von Wirtschaftsbossen, Politikern, Sportgrössen und Sozialinstitutionen fix gebucht ist. Speziell Freude am kurzen Lauf haben in diesem Jahr die Vertreter der «KulturLegi» von Caritas Schweiz. Diesem Projekt kommt der Erlös 2017 zugute. «Der Auftritt bietet die Gelegenheit, uns bei der Bevölkerung vermehrt in Erinnerung zu rufen», sagt Thomas Thali, Geschäftsführer Caritas Luzern. Und die leuchtend roten Shirts mit Rückennummern der Delegation, darunter auch Vorstandsmitglied Agnes Hodel, sollen das Ihre dazu beitragen. Nach den auffälligen Nummern gefragt, antwortet Thali: «Die Dresse waren bereits beim Match FC KulturLegi gegen den FC Nationalrat im Einsatz. Wir tragen Sorge zum Material!» Thomas Bu­cheli, Ehrenstarter der Solidaritätskategorie und Redaktionsleiter SRF Meteo, läuft spontan ohne Training mit der «1» auf dem Rücken mit.

Ebenfalls erstmals dabei ist der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli mit Partnerin Kathrin Krammer: «Mein Sport ist Badminton, aber hier mache ich gerne mit für den guten Zweck.» Bereits viel Programm hat Gemeinderat Daniel Rüttimann aus Hochdorf hinter sich: «Markt und Schwingfest – im Seetal ist immer viel los.»

Wenig Zeit für ein Training scheint der Luzerner Regierungsrat Paul Winiker zu haben: am Freitag Luga-Eröffnung, am Samstag Luzerner Stadtlauf und am Sonntag Feier zum Bruder-Klaus-Jubiläum. Umso schöner, dass er sich die Zeit für diesen kurzen Spurt nehmen konnte.

Etwa ruhiger gehen es Titus Krummenacher, Brigitte Waldis-Kottmann und Thomas Bienz von der Katholischen Kirche Stadt Luzern an, auch wenn auf ihren Shirts steht: «Kirche bewegt – Kirche in Bewegung». Eine bewegte Vergangenheit vermeldet Marianne Widmer: «Ich bin das zehnte Mal dabei – viermal am Stadtlauf, sechsmal am ­Solidaritätslauf.» Es sei ihr Privatvergnügen und vor allem eine ganz gute Sache – «weniger rennen und mehr zahlen», ihre Devise.

CEO der Luzerner Kantonalbank verliert Wette

«Ich verliere nicht gern», sagt Daniel Salzmann, CEO der Luzerner Kantonalbank, «aber diesmal freut es mich sogar.» Er hatte gegen seine Mitarbeiter gewettet, dass nicht mehr als 200 am Luzerner Stadtlauf teilnehmen würden. Und verloren! Das bedeutete: 361 Mitarbeitern ein Shirt sponsern, 50 Goldvreneli verlosen und im Anschluss an den Lauf alle zu einem Bier ins Restaurant Ente einladen.

Andere «Sorgen» hat Kantonsrat Ferdinand Zehnder zusammen mit Kommissionspräsident Rico De Bona – beide im orangen CVP-Dress. Er be­dauert die fehlende Zeitmessung – und würde der stärker vertretenen FDP-Fraktion gerne beweisen, wer schneller läuft. Aber mitmachen kommt vor dem Rang. Sympathie und Solidarität sind das Thema: Am Ziel «begrüsste» alle Teilnehmer ein Dankeschön-Plakat der «KulturLegi».

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