Fussball
Der Fluch der Nachspielzeit soll endgültig besiegt werden

Der FC Biel trifft diesen Samstag auf das Tabellenschlusslicht aus Wohlen. Gegen die von Ciriaco Sforza trainierten Freiämter wollen die favorisierten Berner das Spiel nicht mehr in der Nachspielzeit aus der Hand geben.

Peter Renatus
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Biel Coach Hans-Peter Zaugg (M.) muss auf einige Spieler verzichten.

Biel Coach Hans-Peter Zaugg (M.) muss auf einige Spieler verzichten.

KEYSTONE

In den drei bisherigen Partien der Frühlingsrunde liess sich der FC Biel durch Last-Minute-Gegentreffer insgesamt 5 Punkte entreissen: Gegen Schaffhausen fiel der 3:2-Siegtreffer der Munotstädter in der 82. Minute. Gegen Chiasso und Winterthur wurde der Sieg gar erst in der 94. Minute verspielt. Im eminent wichtigen Spiel gegen Schlusslicht Wohlen sieht Trainer Bidu Zaugg nun ein Patentrezept, um diesem Schicksal vorzubeugen: «Wir müssen vor der Schlussphase mit mehr als einem Tor führen, sodass wir getrost noch einen Gegentreffer einkassieren können.» Sein unerfahrenes und junges Team (Durchschnittsalter in Winterthur gerade mal 21,7 Jahre) begeht unter Druck oft den Fehler, die Bälle weit weg zu schlagen, anstatt sie in den eigenen Reihen zu halten. «Dies ist eine Folge der fehlenden Spielintelligenz», bedauert der Trainer. Gegen den FC Wohlen, welcher unter der neuen Führung von Ciriaco Sforza sicherlich neue Hoffnung geschöpft hat, sieht die Bilanz seit dem Bieler Wiederaufstieg im Jahre 2008 vielversprechend aus: Sieben Siege, vier Remis und drei Niederlagen resultieren aus 14 Spielen.

Viele Abwesenheiten

Ein Nachteil aus Bieler Sicht ist sicherlich, dass Zaugg weiterhin auf fünf verletzte Stammspieler (Morello, Adeleke, Ukoh, Liechti, De Feo) verzichten muss. Hinzu kommt, dass der Vertrag mit dem ägyptischen Internationalen Sherif Ashraf vorzeitig aufgelöst wurde.

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