SPORTLEREHRUNG: Joel Wicki ist Luzerns Nummer 1

Joel Wicki ist der Luzerner Sportler des Jahres 2014. Der erst 18-jährige Schwinger aus Sörenberg zeigt sich bereits wieder angriffslustig.

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Schwinger Joel Wicki freut sich über seine Wahl und das damit verbundene Preisgeld von 5000 Franken. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Schwinger Joel Wicki freut sich über seine Wahl und das damit verbundene Preisgeld von 5000 Franken. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Sportlerehrung Kanton Luzern der IG Sport Luzern. Die Sieger vlnr: Noldi Huber / Monika Arnold / Emanuel Willi / Jeol Wicky / Géraldine Ruckstuhl / Manuela Schär / Fabienne Meyer / Urs Dickerhof. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
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Sportler des Jahres 2014: Joel Wicky. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
So fiel die Wahl zu gunsten von Joel Wicky aus. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
Andi Wolf interviewt Joel Wicky. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
Der Anerkennungspreis geht an Fabienne Meyer. Sie wird sogleich von Andi Wolf interviewt. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
Der Anerkennungspreis 2014 wird von Guido Graf überreicht. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
Ariella Käslin übergibt den Preis für den Sportler des Jahres 2014. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
Urs Dickerhof übergibt den Preis Ehrenamtlicher 2014 an Emanuel Willi. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
Behindertensportlerin des Jahres ist Manuela Schär. Sie bekommt den Preis von Sportarzt Beat Villiger überreicht. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
Monika Arnold nimmt von Sandra Isler (rechts) den Preis für den 2. Platz des Präventionspreises 2014 im Namen der SLRG entgegen. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
Noldi Huber nimmt im Namen von Swiss Central Basket den Präventionspreis 2014 entgegen. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
Auch Sport- und Gesundheitsminister Guido Graf hält eine Rede. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
Nachwuchssportlerin 2014 ist Géraldine Ruckstuhl. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
Eröffnungsrede von Kantonsratspräsident Franz Wüest. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
Sportlerehrung Kanton Luzern der IG Sport Luzern: Andi Wolf führt durch das Programm. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)

Sportlerehrung Kanton Luzern der IG Sport Luzern. Die Sieger vlnr: Noldi Huber / Monika Arnold / Emanuel Willi / Jeol Wicky / Géraldine Ruckstuhl / Manuela Schär / Fabienne Meyer / Urs Dickerhof. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)

Stephan Santschi

«Mein Ziel für das Jahr 2015? Ich will weiterhin offensiv schwingen. In meinem Alter habe ich nichts zu verlieren. Alles oder nichts, anders geht es gar nicht.» Joel Wicki, der 18-jährige Sörenberger, der letztes Jahr zum nationalen Nachwuchsschwinger des Jahres gekürt wurde, blickt der neuen Saison mit grosser Angriffslust entgegen. Bevor er allerdings im Sägemehl für neue sportliche Heldentaten sorgen kann, wurde er für das Geleistete geehrt. Gestern Abend pries die IG Sport Luzern die besten Athletinnen und Athleten im Kanton Luzern an der Sportpreisverleihung erstmals in sechs Kategorien. Wicki gewann dabei den Pokal in der Königsklasse, er ist der Luzerner Sportler des Jahres 2014. «Ich war bei der Wahl nervöser als bei einem Wettkampf», bemerkte der sechsfache Kranzgewinner nach der Siegerehrung etwas verlegen.

Der Sportler des Jahres war der einzige Sieger, der gestern im Kantonsratssaal des Regierungsgebäudes mit einer Abstimmung gewählt wurde. Alle anderen waren im Voraus von einer siebenköpfigen Jury eruiert worden. Insgesamt 116 Gäste gaben an jenen Sitzpulten ihre Stimme ab, wo sonst die Kantonsräte über wichtige politische und gesellschaftliche Themen zu befinden haben. Auf Wicki fielen 52 Stimmen, womit er Christine Urech (Welt- und Europameisterin im Curling/34 Stimmen) und Lara Stalder (Olympiabronze im Eishockey/30) auf die Plätze verwies. Wicki gewann damit auch ein Preisgeld von 5000 Franken.

Laudatio für die Ehrenamtlichen

Im Weiteren wurde Rollstuhlsportlerin Manuela Schär als Behindertensportlerin des Jahres und Leichtathletin Géraldine Ruckstuhl als Nachwuchssportlerin des Jahres ausgezeichnet. Daneben kam es zur Vergabe von Spezialpreisen. Der Präventionspreis ging an Swiss Central Basket, das Zentralschweizer Aushängeschild im Basketball. «Primär setzen wir unseren Fokus auf die Nachwuchsarbeit und in zweiter Linie auf den Erfolg im Spitzenbasketball», sagte Präsident Noldi Huber. Die 1. Mannschaft ist bekanntlich auf bestem Weg, in die NLA aufzusteigen.

Der Ehrenamtliche des Jahres ist Emanuel Willi, der seit 1981 in verschiedenen Funktionen für den Fussballklub Kickers Luzern im Einsatz steht. Kantonsratspräsident Franz Wüest lobte in seinem Grusswort die Ehrenamtlichkeit im Generellen: «Ihr seid die Botschafter des Sports und das Salz der Gesellschaft. Deshalb stellen wir nun auch für euch ein Podest auf.» Der Anerkennungspreis ging an Bobfahrerin Fabienne Meyer, die im letzten Jahr nach 20 Jahren Leistungssport zurückgetreten ist und just im letzten Weltcup-Rennen ihren einzigen Sieg auf dieser Wettbewerbsstufe errungen hat.

23 000 Franken an Preisgeldern

Insgesamt werden für die Kategoriensieger 23 000 Franken ausbezahlt. Finanziert wird dies aus dem Sportfonds des Kantons Luzern und von der Lungenliga Luzern-Zug (Präventionspreis). Für die Sportpreisverleihung verantwortlich ist die IG Sport Luzern, die vor zwei Jahren als Produkt aus der Fusion des kantonalen Sportverbands und der IG Sport Luzern plus hervorgegangen ist. Wo der Anlass im nächsten Jahr stattfinden wird, ist noch offen. «Fest steht, dass die Sportpreisverleihung wieder kurz und kompakt über die Bühne gehen soll. Die Sportler stehen im Zentrum und nicht die Show. Wir veranstalten keinen Galaabend», erklärte Urs Dickerhof, der vor kurzem zum Präsidenten der IG Sport Luzern gewählt wurde.