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SQUASH: Der geplatzte Traum vom Meistertitel

Das Frauenteam aus Kriens bleibt in den Playoffs sieglos und beendet die NLA-Meisterschaft auf Platz 4. Dennoch fällt die Bilanz positiv aus.
Sarah Lüdin unterliegt im Spiel um Rang 3 Steffi Müller (im Hintergrund). (Bild: Stefan Kleiser (Uster, 1. April 2017))

Sarah Lüdin unterliegt im Spiel um Rang 3 Steffi Müller (im Hintergrund). (Bild: Stefan Kleiser (Uster, 1. April 2017))

«Schade», meint Agapi Kazamia, «aber das kann passieren.» Einiges sei vor und an den Playoffs nicht so gut gelaufen, berichtet die 25-Jährige. Prompt setzte es im Playoff-Halbfinal von Freitag eine überraschende Niederlage gegen Fricktal ab. So verletzte sich vor eineinhalb Woche die Nummer zwei der Equipe, Ambre Allinckx, am linken Fuss. Am Freitag habe sie sich entschieden, dass sie nicht antreten werde, erzählt die 15-Jährige, die beste U17-Juniorin Europas.

«Vielleicht wäre es gegangen», sagt Allinckx. Aber alle, vom Physiotherapeuten bis zur Familie, rieten ihr vom zu frühen Start ab. «Denn wenn ich mir nochmals den Fuss verknackst hätte, wäre ich eine halbe Saison ausgefallen.» So musste Agapi Kazamia auf Position zwei antreten – gegen die stärker eingestufte Nadine Frey, die im nationalen Ranking auf Position sieben geführt wird. Und verlor. «Ich war zu kurz, meine Power war aus, aber ich habe genau gleich weitergemacht», ärgerte sich Agapi Kazamia über sich selbst, «anstatt den Ball feiner zu schlagen und weiter nach hinten.» Nach ihrem 0:3 war der Traum vom Einzug in den Playoff-Final oder gar vom Titelgewinn geplatzt. Denn zuvor hatte schon die Verstärkungsspielerin Anna Serme das Spitzeneinzel verloren. Es war ihre erste Niederlage in der laufenden NLA-Meisterschaft.

Es war trotzdem eine gute Saison

Die Krienserinnen waren davon ausgegangen, dass sie ihren Halbfinal in der Squash-Arena Uster im Glascourt austragen würden, weil sie die Qualifikation auf Platz eins beendeten. Der langsame Glascourt, auf dem der Ball wenig springt, wäre Serme entgegengekommen. Stattdessen unterlag die Nummer 78 der Welt auf dem schnellen Nebencourt der Schweizer Nationalspielerin Nadia Pfister. In den letzten zwei Begegnungen, in der Liga und an den London Open, hatte sie jeweils 3:0 gewonnen.

Am Ende wurde es sogar nur Platz 4. Obwohl Anna Serme im Spiel um Rang drei gegen Winterthur wieder toll aufspielte und die siebenfache Schweizer Einzel-Meisterin Gaby Huber ohne Satzverlust vom Court fegte. Agapi Kazamia und U19-Juniorin Sarah Lüdin verloren jedoch ihre Einzel in fünf beziehungsweise vier Sätzen. Die Begegnung ging mit 1:2 verloren. Aber es war trotzdem eine gute Saison.

Die Playoff-Qualifikation sei kein Zufall gewesen, erklärt Klubpräsident Remo Handl. Mit Allinckx und Lüdin seien gute junge Squasherinnen im Verein. Darum habe man nach der Rückkehr von Agapi Kazamia das Team ja mit Anna Serme verstärkt. «Wir hatten früher bei den Männern auch einen Ausländer, der uns unterstützte. Bei den Frauen ist jetzt ein ähnlicher Fall.» Das wichtigste Saisonziel sei sowieso erreicht, erklärt Kazamia. «Dass die beiden Jungen am Ende der Saison in der Rangliste vor mir platziert sind.» Im Ranking von April hat Sarah Lüdin erstmals Agapi Kazamia überholt. Und ist nun die Nummer 14 der Schweiz.

Stefan Kleiser

regionalsport@luzernezeitung.ch

Squash, NLA-Frauen

Playoff-Halbfinal: Pilatus Kriens – Fricktal 0:2. – Spiel um Rang 3: Pilatus Kriens – Winterthur 1:2. – Final: Uster – Fricktal 2:0

Pilatus Kriens – Fricktal 0:2

Anna Serme (A) u. Nadia Pfister (A1.3) 6:11, 11:8, 8:11, 11:3, 5:11. Agapi Kazamia (A1.15) u. Nadine Frey (A1.7) 10:12, 2:11, 5:11. Sarah Lüdin (A1.14) vs. Nathalie Vogel (B1.34) nicht mehr gespielt.

Pilatus Kriens – Winterthur 1:2

Anna Serme (A) s. Gaby Huber (A1.2) 11:7, 11:7, 11:8. Agapi Kazamia (A1.15) u. Caroline Bachem (A1.8) 7:11, 11:7, 7:11, 11:4, 7:11. Sarah Lüdin (A1.14) u. Steffi Müller (A) 9:11, 4:11, 11:3, 9:11.

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