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SQUASH: So gut wie noch nie zuvor

Das Frauen-Team von Pilatus Kriens beendet die NLA-Meisterschaft auf dem tollen zweiten Platz. Dabei muss die Equipe seit dem Jahreswechsel ohne Spitzenspielerin Anna Serme auskommen.
Stefan Kleiser
Sarah Lüdin, hier im Playoff-Halbfinal gegen Ustemerin Martina Pössl (im Hintergrund), ermöglichte Pilatus Kriens mit einem Sieg im zweiten Einzel den Einzug ins Endspiel. (Bild: Stefan Kleiser (Uster, 6. April 2018))

Sarah Lüdin, hier im Playoff-Halbfinal gegen Ustemerin Martina Pössl (im Hintergrund), ermöglichte Pilatus Kriens mit einem Sieg im zweiten Einzel den Einzug ins Endspiel. (Bild: Stefan Kleiser (Uster, 6. April 2018))

Stefan Kleiser

regionalsport@luzenerzeitung.ch

Ein starkes Ergebnis haben die Krienserinnen am Wochenende in den NLA-Playoffs erzielt. Am Freitag entschieden sie den Halbfinal gegen die Gastgeberinnen aus Uster, die Titelverteidigerinnen, für sich. Und am Samstag unterlagen sie im Endspiel Fricktal nur knapp 1:2. Ambre Allinckx, erst gerade Halbfinalistin an der U19-Europameisterschaft, bezwang sowohl Fabienne Oppliger als auch Nadia Pfister, die Nummern fünf und vier der Schweiz.

Sarah Lüdin wiederum, wie Allinckx Sportgymnasiastin in Luzern, besiegte am Freitag Martina Pössl, die in den 1990er-Jahren sechs Mal Schweizer Einzel-Meisterin geworden war. Danach führten die Krienserinnen uneinholbar 2:0 und hatten die Finalteilnahme auf sicher. Und das, obwohl die Innerschweizerinnen auf ihre Spitzenspielerin Anna Serme verzichten mussten, die wegen ihres Studienabschlusses die Rückrunde sowie auch die Playoffs ausliess.

Unerwartet im Final

Es war also genau umgekehrt als vor einem Jahr bei der ersten Playoff-Teilnahme. Da hatten die Krienserinnen die Qualifikation auf Platz eins beendet und hohe Erwartungen, die sich nicht erfüllten. Dieses Mal zitterten sie sich in die Playoffs. Erst ein 3:0 über den direkten Konkurrenten UBS am letzten Spieltag sicherte den Luzernerinnen die Teilnahme. Dafür stimmte die Leistung in den Entscheidungsspielen um den Titel. Der verdiente Lohn: Die Krienserinnen sind Zweiter der Schweizer Meisterschaft, das heisst konkret, sie sind so gut klassiert wie noch niemals zuvor in der Vereinsgeschichte.

«Die Finalteilnahme kommt unerwartet. Ich dachte, dass wir die Playoffs gar nicht erreichen», gesteht Sarah Lüdin. Nach einer Bänderverletzung im Oktober musste die Krienser Nummer zwei die ersten beiden NLA-Partien auslassen. Sie habe damals viel Solo trainiert, erzählt sie. «Dadurch bin ich auf dem Court präziser geworden. Es war gut, mehr technisch zu arbeiten.» Im März hat Lüdin eine PSA-Lizenz gelöst – und hat nun von den Krienser Veranstaltern eine Wild Card für das Main Draw des Sekisuio Open erhalten.

Playoff ohne Captain Agapi Kazamia

Der überraschende Einzug in den Final bescherte der 15-jährigen Sportschülerin Simona Frevel am Samstag den ersten Playoff-Einsatz ihrer Karriere. Denn Teamcaptain Agapi Kazamia war privat verhindert. Für die auf 11 Uhr angesetzte Partie um Rang drei hätte sie sich freimachen können – nicht aber für den Final von 13 Uhr. Frevel agierte gegen Nadine Frey, die Nummer sieben der Schweiz, unerschrocken und ging 5:0 in Führung. Auch im zweiten Satz lag sie 5:1 vorn. Am Ende siegte aber doch die Favoritin. Frevel ist auf dem besten Weg, fix ins NLA-Team aufzurücken, tritt doch Agapi Kazamia zurück.

Krienser Männer enttäuschen

Enttäuschend sind die Playoffs dagegen für die Krienser Männer verlaufen. Das Team hatte sich Chancen auf den Titelgewinn ausgerechnet, unterlag aber im Halbfinal Grabs. Zwar war der Gegner ohne seine Nummer zwei Aqeel Rehman angereist. Stattdessen spielte Simon Vaclahovsky das vierte Einzel – und bezwang Christoph Zust 3:1. Am Ende qualifizierte sich Grabs dank der höheren Zahl an gewonnenen Sätzen für den Final.

Sie hätten alle verloren, meinte der Krienser Spitzenspieler Reiko Peter nach der Partie. Er selbst gab überraschend einen Satz ab, Roman Allinckx verlor ebenfalls einen Durchgang, und Beni Fischer unterlag Yannick Wilhelmi 0:3. Am Samstag sicherte sich Kriens mit einem 3:0 über Vaduz immerhin Rang drei.

NLA-Playoffs

Frauen. Final: Kriens – Fricktal 1:2. – Spiel um Rang 3: Uster – Winterthur 1:2. – Halbfinal: Uster – Kriens 0:2.

Kriens – Fricktal 1:2

Ambre Allinckx (A1.6) s. Nadia Pfister (A1.4) 12:10, 11:8, 11:7. Sarah Lüdin (A2.13) u. Astrid Reimer-Kern (A) 3:11, 6:11, 2:11. Simona Frevel (A2.15) u. Nadine Frey (A1.7) 7:11, 5:11, 4:11.

Uster – Kriens 0:2

Fabienne Oppliger (A1.5) u. Ambre Allinckx (A1.6) 11:8, 6:11, 11:8, 9:11, 8:11. Martina Pössl (A2.11) u. Sarah Lüdin (A2.13) 6:11, 3:11, 7:11. Milena Penkov (A2.12) vs. Agapi Kazamia (A2.14) nicht mehr ausgetragen.

Männer. Final: Grabs – Sihltal 1:2. – Spiel um Rang 3: Kriens – Vaduz 3:0. – Halbfinal: Grabs – Kriens 2:2 (8:7-Sätze).

Kriens – Vaduz 3:0

Reiko Peter (A1.2) s. Jens Schoor (A) 11:9, 11:9, 3:11, 11:7. Roman Allinckx (A1.5) vs. Davide Bianchetti (A) 7:11, 11:3 nicht zu Ende gespielt. Benjamin Fischer (A1.7) s. Roger Baumann (A2.24) 11:4, 11:6, 9:11, 11:1. Christoph Zust (A2.15) s. Patrick Maier (B1.36) 11:4, 12:10, 11:8.

Grabs – Kriens 2:2 (8:7 Sätze)

Rudi Rohrmüller (A) u. Reiko Peter (A1.2) 12:10, 1:11, 7:11, 7:11. Luca Wilhelmi (A1.10) u. Roman Allinckx (A1.5) 9:11, 11:9, 9:11, 8:11. Yannick Wilhelmi (A2.12) s. Benjamin Fischer (A1.7) 11:6, 11:7, 11:9. Simon Vaclahovsky (A) s. Christoph Zust (A2.15) 6:11, 12:10, 11:1, 11:1.

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