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St. Otmar ist neuer Leader in der Handballmeisterschaft

Zweiter Sieg in Folge: Nach einem frühen 2:5-Rückstand gelingt dem St. Galler NLA-Club ein doch noch deutlicher 30:24-Auswärtssieg gegen Kriens-Luzern. St.Otmar führt nun die Handballtabelle der NLA mit dem Punktemaximum an.
Daniel Gerber, Kriens
Ein Eigengewächs ist der erfolgreichste Torschütze St. Otmars: Kreisläufer Tobias Wetzel gelingen gegen Kriens-Luzern acht Treffer. (Bild: Philipp Schmidli)

Ein Eigengewächs ist der erfolgreichste Torschütze St. Otmars: Kreisläufer Tobias Wetzel gelingen gegen Kriens-Luzern acht Treffer. (Bild: Philipp Schmidli)

Eigentlich war ein Unentschieden oder knappes Resultat das wahrscheinlichste Ergebnis des Spiels. St. Otmar knüpfte aber dort an, wo es am ersten Spieltag aufgehört hatte: Dank einer Parade nach dem Anspiel der Innerschweizer durch St. Otmars Goalie Jonas Kindler lagen die St. Galler früh im Vorsprung.

Auch der Startainer kann nichts ausrichten

Gestählt und ermutigt durch den 36:29-Sieg in der ersten Runde über GC Amicitia Zürich liess sich das Ostschweizer Team nicht überrumpeln. Auch wenn der neue Krienser Trainer Goran Perkovac aus der Erfahrung von 2637 Treffern in der NLA schöpfen kann, womit der 55-Jährige Kroate die Skorerliste der höchsten Spielklasse der Schweiz immer noch anführt.

Vierminütige Torflaute

Längere Zeit blieb Kriens-Luzern zwar in Front, ehe exakt nach 15:00 Minuten die St. Galler durch Spielertrainer Bo Spellerberg die Führung wieder an sich rissen. St. Otmar hatte sich durch den 2:5-Rückstand nicht aus der Fassung bringen lassen.

Nicht zuletzt dank zweier weiteren starken Paraden von Goalie Kindler kam das Ostschweizer Team wieder heran. Kindler sagte nach der Partie: «Wir waren nicht so gut in die Partie gestartet. Doch bei einem Drei-Tore-Rückstand spielen wir genau gleich weiter. Wir wissen, was wir können und spielen wollen. Da macht ein Drei-Tore-Rückstand nichts aus.»

Zwei Metalltreffer im gleichen Angriff

Das Heimteam leistete sich einige Fehlwürfe zu viel. So etwa in der 18. Minute, als in einem Angriff zwei Metalltreffer zu beklagen waren. Nicht zuletzt deshalb musste sich das Publikum während fast vier Spielminuten gedulden, ehe der nächste Treffer folgte. Dieser gelang Marcel Lengacher mittels Penalty zum 8:8 in der 19. Minute.

St. Otmar gewinnt die Oberhand

Kurz nach der Pause verlor Kriens-Luzern den Faden, und die Ostschweizer zogen davon. Als in der 42. Minute Max Höning das 20:16 für St. Otmar verbuchte, lag zum ersten Mal eine Mannschaft mit einem Unterschied von vier Toren im Vorsprung. Dabei hatte St. Gallen schon in der ersten Halbzeit 11:9 geführt, doch das Luzerner Team hatte den Ausgleich zum 13:13 nochmals geschafft. Kindler sagte hinterher: «Wir wussten, dass es eng wird. Aber wir hatten keine Angst, dass wir nicht gewinnen.»

Es wird nochmals umstritten

Den Viertore-Vorsprung konnte St. Otmar lange halten, doch sich kontinuierlich absetzen wie am vergangenen Sonntag gegen GC Amicitia liess Kriens-Luzern vorerst nicht zu. Denn der Luzernerer Goalie André Willimann hielt in dieser Phase sehr gut. Knapp acht Minuten vor Schluss betrug der Rückstand nur noch zwei Tore.

Was will man mehr?

«Mein Team hat Moral gezeigt und nie aufgegeben», sagte Perkovac. Aber St. Otmar sei am Samstag das bessere Team gewesen. «Wir wollten vor allem keine Fehler machen. Wir müssen befreiter und lockerer sein.» Näher als 22:24 liess St. Otmar den Gegner nicht mehr heran kommen.

Mehrere Fehlwürfe des Heimteams sowie ein paar entschlossene Angriffe brachten St. Otmar den zweiten Sieg in Folge. «Was will man mehr?», sagte Kindler. «Nun müssen wir genau gleich weitermachen.»

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