STADTLAUF 2009: Ein Volksfest der Lauf-Familien

Am Samstag, 25. April, wird wieder durch Luzerns Gassen gerannt. Höchste Zeit also, die Laufschuhe aus dem Keller zu holen.

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Familienfreundliche Atmosphäre in Luzern: 2008 machten die Familien 43 Prozent aller Teilnehmenden aus. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Familienfreundliche Atmosphäre in Luzern: 2008 machten die Familien 43 Prozent aller Teilnehmenden aus. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Es war ein Winter, wie ihn jeder Schneesportfan mag. Es war ein Winter, wie ihn vielleicht nicht jeder Laufsportfan mag. Oder dann war es ein Winter, den der Laufsportfan womöglich vermehrt im Schnee statt auf Waldwegen verbracht hatte.

Doch obwohl sich dieser Tage noch die eine oder andere Schneeflocke verirrt hat: Der Winter weicht nach und nach dem Frühling. Und mit dem Frühling wird die Laufsaison lanciert: In 31 Tagen findet der 32. Luzerner Stadtlauf statt. 13'983 haben sich im letzten Jahr klassiert, angemeldet hatten sich 15'000; für Stadtlauf-Geschäftsleiter Urs Grüter ist klar, dass man heuer zahlenmässig nicht ganz an die Rekordveranstaltung vom Vorjahr herankommen wird.

Anmelden auch am Renntag
Zum einen liegt der Termin innerhalb der Ferienzeit eher ungünstig, zum anderen finden vor und am Stadtlauf-Wochenende andere grosse Laufveranstaltungen in der Schweiz statt (GP Bern, 20 km von Lausanne, Zürich-Marathon). Dennoch: Gegen 14'000 dürften es gemäss Grüters Prognosen dieses Jahr werden.

Alle Kurzentschlossenen haben am Renntag die Möglichkeit, sich nachzumelden. Im Gegensatz zu den Schulklassen: Für diese läuft am 30. März die Anmeldefrist ab. 50 Klassen, die eine Equipe stellen (fünf bis sieben Kinder), dürfen ein allfälliges zweites oder drittes Team kostenlos anmelden.

Neu: «Sportliche» Firmenkategorie
Dominieren werden allerdings die Familien mit über 40 Prozent aller Teilnehmenden. Weiter im Aufwind sind aber auch die Firmenteams. 2008 hatten 2300 Männer und Frauen die Chance genutzt, das Stadtlauf-Erlebnis mit Kollegen aus ihrem Arbeitskreis zu teilen. «Viele haben den Wunsch nach längeren Laufstrecken geäussert», sagt Grüter. Dem trägt das OK Rechnung: Neu ist darum eine «sportliche» Firmenkategorie lanciert worden: Die Cityrunners laufen in zwei Runden 3,280 Kilometer.

Für die Stiftung Brändi laufen
Auf der bewährten 700-Meter-Strecke von der Bahnhofstrasse über die Reussbrücke wird der Solidaritätslauf ausgetragen. In seiner sechsten Auflage steht er diesmal im Zeichen der Stiftung Brändi, die den gesamten Erlös aus dem Pro-Kopf-Startgeld von 100 Franken erhalten wird.

Im OK blickt man dem Stadtlauf betreffend Teilnehmerzahl trotz allem zuversichtlich entgegen. Denn man weiss: Der Laufsportfan lässt sich das Volksfest in Luzern nicht entgehen.

Urs Niedermann