Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Stammspieler, Versprechen und Hoffnungslose

Schweizer In der Bundesliga spielen 23 Schweizer – nur Österreich stellt mit 25 Akteuren noch mehr Legionäre.

Insbesondere auf der Torhüterposition fällt die gehobene Quantität und Qualität auf. Roman Bürki (Borussia Dortmund), Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach) und Marwin Hitz (Augsburg) gehörten in der vergangenen Saison in ihrer Branche zu jenen Professionals, die kaum einen gravierenden Fehler begingen. Der RB Leipzig beschäftigt sogar ein Schweizer Trio (Yvon Mvogo, Fabio Coltorti, Philipp Köhn). Nur dem Ex-YB-Jungstar Mvogo (23) ist indes zuzutrauen, beim Champions-League-Teilnehmer die Nummer 1, Peter Gulacsi, in absehbarer Zeit zu verdrängen.

Einen exzellenten Namen verschaffte sich einer, der sich im Klubranking unmittelbar hinter Bürki einreihte: Steven Zuber gehört seit letzter Saison zum unbestrittenen Hoffenheimer Kern.

Eine ähnlich wichtige Position besetzt Nico Elvedi in der Mönchengladbacher Defensivzone. Der 20-Jährige ist seit November 2015 auf hohem Niveau Stammkraft. Eine vergleichbare Rolle ist für den Neuankömmling Denis Zakaria vorgesehen. «Ein exzellenter Balleroberer», lobt Borussia-Manager Max Eberl.

Einer permanenten Wellenbewegung kommt das Bayer-Engagement von Admir Mehmedi gleich. Gemessen an seiner in der Champions League schon mehrfach demonstrierten Klasse, fällt sein Bundesliga-Output gering aus: Fünf Treffer innerhalb von 24 Monaten genügen nicht. Und doch erklärte der Kölner «Express» den 26-Jährigen zum Gewinner der Vorbereitung: «Vom Abstellgleis zurück ins Rampenlicht.»

Neue Wertschätzung für Pirmin Schwegler

Im Fall von Pirmin Schwegler, mit 206 Einsätzen der deutlich erfahrenste Schweizer Bundesliga-Vertreter, ist mit einer markanten Aufwertung zu rechnen. Der Luzerner spürt bei Aufsteiger Hannover 96 nach seinem Abschied von Hoffenheim wieder jene Wertschätzung, die er einst als Captain der Eintracht Frankfurt genoss. Im defensiven Zentrum ist der seit über elf Jahren in Deutschland beschäftigte Mittelfeldspieler gesetzt und gehört schon nach wenigen Wochen dem Mannschaftsrat an.

Vorgestellt haben es sich die Schalker Strategen ungefähr so: Breel Embolo sollte im Pott der jugendliche Publikumsliebling sein, der in jeder zweiten Partie für den Unterschied sorgt. Die Realität ist eine andere: Nach 284 Tagen Reha-Pause kehrte der 20-Jährige erst im Juli in einem Test gegen Baku aufs Feld zurück. Auf mehr als 30 Testminuten kam er bislang nicht – die Ungeduld steigt, der Spieler äussert sich zu seiner Verfassung (vorerst) nicht.

Diffus bis schwierig ist die Situation von Josip Drmic. Der verletzte Stürmer von Mönchengladbach muss sein lädiertes Knie weiterhin therapieren und kann nur individuelle Einheiten absolvieren. Eine zeitnahe Rückkehr ist kein Thema. Offen ist auch die Berliner Zukunft von Valentin Stocker: «Mal schauen», sagt der Krienser. Ihm droht ein Platz auf der Tribüne. (sda)

Bundesliga

1. Runde. Freitag, 20.30 Uhr (ZDF): Bayern München – Bayer Leverkusen.

Samstag, 15.30 Uhr: Hertha Berlin – VfB Stuttgart. Hamburger SV – Augsburg. Mainz 05 – Hannover 96. Hoffenheim – Werder Bremen. Wolfsburg – Borussia Dortmund. – 18.30 Uhr: Schalke 04 – RB Leipzig.

Sonntag, 15.30 Uhr: SC Freiburg – Eintracht Frankfurt. Borussia Mönchengladbach – 1. FC Köln.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.