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Starker 6. Rang für Schweizer Kunstturner an der WM im Team-Final

Die Schweizer Kunstturner haben an den Weltmeisterschaften in Doha im Team-Final den sehr guten 6. Rang belegt und egalisierten damit das Ergebnis der Titelkämpfe von 2015 in Glasgow. Weltmeister wurde China hauchdünn vor Russland, dem Sieger der Qualifikation.

Nein, der perfekte Wettkampf gelang Christian Baumann, Pablo Brägger, Benjamin Gischard, Oliver Hegi und Eddy Yusof auch am Montag nicht. Trotz drei Stürzen, die aufgrund des Modus' alle in die Wertung kamen, schaffte es die Schweizer Riege im nur spärlich gefüllten Aspire Dome in der katarischen Hauptstadt aber dennoch, sich im Vergleich zur Qualifikation um zwei Ränge zu verbessern und den Wettkampf mit 244,294 Punkten als drittbestes europäisches Team zu beenden.

Nach vier von sechs Geräten durften die Schweizer sogar auf eine Top-5-Klassierung schielen, ehe ein missglückter Vortrag am Pauschenpferd die Hoffnungen auf die beste Rangierung einer Schweizer Mannschaft seit den Fünfzigerjahren platzen liess. Baumann und Hegi stürzten, womit Grossbritannien in der Wertung davonzog. «Die Kontrolle am Gerät ist sehr schwierig», sagte Hegi. Er war nicht der Einzige, der am Pauschenpferd Mühe bekundete. In der Qualifikation musste rund die Hälfte der Teilnehmer das Gerät verlassen.

Den ersten Schweizer Sturz im Team-Final hatte gleich zum Auftakt Brägger am Sprung zu verzeichnen, danach zeigten die Schweizer einen über weite Strecken sehr guten Wettkampf. Hegi rehabilitierte sich am Reck für sein Malheur in der Qualifikation und totalisierte an seinem Paradegerät 14,200 Punkte - ein Wert, der dem Europameister in der Qualifikation für den Einzug in den Reckfinal gereicht hätte. Auch Brägger (Boden), Yusof (Sprung und Ringe), Baumann (Barren) und Gischard (Sprung) trugen mit starken Übungen ihren Teil zum erfreulichen Ergebnis bei.

Zum dritten Mal in Folge klassierte sich die Schweiz damit an Weltmeisterschaften mitten in der Weltspitze. Die Ränge 7, 6 und 6 sprechen für die Konstanz dieser von Nationaltrainer Bernhard Fluck geformten Generation, die sich auch von gelegentlichen Rückschlägen nicht beirren lässt. «Der 6. Rang ist verdient und spricht für sich», sagte Gischard. Ein Grund für den Erfolg sieht der 22-Jährige aus Münchenbuchsee im internen Konkurrenzkampf. «Wir haben ein sehr gutes Team, die Jungen drücken von unten, im Training müssen wir gut arbeiten.» Gelingt es der Mannschaft das Niveau zu halten, dürfte die Qualifikation für die Olympischen Spiele erneut gelingen.

China entschied Tausendstel-Krimi um Gold

Das spektakuläre Duell um Gold entschied China gegen Russland hauchdünn zu seinen Gunsten. Nach einem Sturz von Xiao Ruoteng zum Abschluss am Reck durften sich die Russen noch einmal Hoffnungen auf die erste Goldmedaille mit dem Team seit 1991 machen, doch Nikita Nagorni konnte die Vorlage nicht nutzen. Nach je 18 Übungen trennten die beiden Teams am Ende nur 0,049 Punkte.

Favorit China war nach zwei Stürzen zum Auftakt des Wettkampfs in Rücklage geraten, ehe der Barren die Wende brachte. Während der Russe Artur Dalaloyan beim Aufgang stürzte, zeigte Zou Jingyuan einen herausragenden Vortrag und bekam für diesen mit 16,200 Punkten die mit Abstand höchste Wertung des Tages.

Bronze holte Japan. Der Weltmeister von 2015 und Olympiasieger von 2016 vergab die Chance auf die Titelverteidigung durch einen komplett missglückten Vortrag von Yusuke Tanaka am Barren.

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