Start in die neue Saison mit fünf Neuen

Die Krienser NLA-Handballer sind wieder im Training. Die fünf Neuzuzüge sorgen für grosse Zuversicht.

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Yves Petrig, Daniel Fellmann, Bojan Beljanski und Daniel Båverud (v. l. n. r.). Auf dem Bild fehlt Fabio Baviera, der an der U-19 WM in Argentinien spielt. (Bild: Philipp Schmidli/NeueLZ)

Yves Petrig, Daniel Fellmann, Bojan Beljanski und Daniel Båverud (v. l. n. r.). Auf dem Bild fehlt Fabio Baviera, der an der U-19 WM in Argentinien spielt. (Bild: Philipp Schmidli/NeueLZ)

Ein Lauftraining, eine Krafteinheit und ein erstes Training mit Ball genügten, um die Augen von Torben Winther zum Glänzen zu bringen. «Ich habe ein gutes Gefühl. Wir werden besser sein als letzte Saison», sagt der Trainer von Kriens-Luzern. Den Playoff-Final will Winther zwar noch nicht als Ziel ausgeben. Doch wer zuletzt Dritter wurde und einen Schritt weiterkommen will, muss zwangsläufig einen Platz in den Top zwei anvisieren. «Nach dem Abgang von Weltklasse-Goalie Gustavsson sind wir sogar etwas näher an die Kadetten Schaffhausen herangerückt», glaubt Winther.

Zuzug für Rückraum wird erwartet

Noch ist die Personalplanung nicht ganz abgeschlossen. Nächste Woche wird ein talentierter Rechtshänder für den Rückraum in Kriens erwartet. Sehen lassen können sich jene fünf Neuzuzüge, die Kriens schon getätigt hat:

Daniel Fellmann. Der 27-Jährige aus Malters kehrt nach sieben Jahren aus Zürich in die Zentralschweiz zurück. «Ich freue mich auf eine volle Halle», sagt Fellmann, der als Abwehrspezialist gilt. Wegen einer Entzündung kann der Schweizer Nationalspieler nicht das volle Trainingsprogramm absolvieren, doch er ist guter Dinge, zum Saisonstart am 2. September bereit zu sein. «Er ist ein Leadertyp», sagt Winther.

Bojan Beljanski. «Er fängt den Ball und macht das Tor.» Winthers Eindruck vom neuen Kreisläufer ist simpel und unmissverständlich. Er hält viel vom 25-jährigen Serben. «Bojan arbeitet auch für die Mitspieler. Er hat Klasse.»

Fabio Baviera. Der zweite Kreisläufer, der von den Kadetten ausgeliehen wird, ist der einzige Neue, der noch nicht im Training dabei war. Er hatte vor der U-19-WM noch Organisatorisches zu erledigen. «Ballsicher und beweglich. Er kann sich entwickeln», so Winther.

Daniel Båverud. Der Zwei-Meter-Hüne soll die Abwehr verstärken und für Wurfkraft im Rückraum sorgen. Zuletzt spielte er in Spanien, wo alles schieflief. «Ich will mein Selbstvertrauen aufbauen », sagt der 25-jährige Schwede.

Yves Petrig. «Schnell und treffsicher», bemerkt Winther. Der linke Flügel (22), der von Stäfa kommt, ist ein Mann für die Gegenstösse.

Stephan Santschi

HINWEIS
NLA–Saisonstart, Freitag 2. September, 20 Uhr: Kriens–Luzern - Lakers Stäfa.