Stofer tritt zurück, Gyr macht weiter

Der Sempacher Ruderer Florian Stofer hört auf. Nach André Vonarburg verliert der Seeclub Sempach damit auch sein zweites Aushängeschild. Der Luzerner Mario Gyr macht dagegen definitiv weiter.

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Florian Stofer (r.) zusammen mit André Vonarburg. (Bild: Archiv/Neue LZ)

Florian Stofer (r.) zusammen mit André Vonarburg. (Bild: Archiv/Neue LZ)

Nach André Vonarburg hat nun auch Profi Florian Stofer seinen Rücktritt angekündigt. Der 31-Jährige aus Sempach, der im Doppelvierer an den Olympischen Spielen 2004 Achter und im Sommer in London Zwölfter wurde, wird am 17. November beim Basel-Head sein letztes Rennen bestreiten. «Der Entscheid ist mir nach so einer langen Zeit im Rudersport nicht einfach gefallen», sagt der Vize-Europameister von 2009 im Doppelzweier, «aber wir Ruderer denken immer in Vier-Jahres-Zyklen bis zu den nächsten Olympischen Spielen – und so lange wollte ich mich jetzt nicht mehr verpflichten.» Stofer wird nun den Landwirtschaftsbetrieb seiner Eltern in Sempach übernehmen.

Mario Gyr macht weiter. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Mario Gyr macht weiter. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Mario Gyr, der ebenfalls ein Karriereende in Erwägung gezogen hatte, macht dagegen nun definitiv weiter. In welcher Bootsklasse der 27-Jährige aus Luzern künftig antritt, steht noch nicht fest.

kli