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Der beste Thurgauer Handballer spielt seit dieser Saison für St. Otmar

Während sieben Saisons stand der Arboner Andrija Pendic für den Serienmeister Kadetten Schaffhausen im Einsatz. Am Donnerstag um 20.15 Uhr trifft er mit St. Otmar in der NLA-Spitzenpartie daheim auf seinen ehemaligen Verein.
Daniel Good
AndrijaPendic im Handball-Derby gegen Fortitudo Gossau. (Bild: Ralph Ribi)

AndrijaPendic im Handball-Derby gegen Fortitudo Gossau. (Bild: Ralph Ribi)

Von den Spielern, die derzeit in der NLA aktiv sind, hat bloss einer mehr Partien in der Champions League bestritten als Andrija Pendic. Es ist der Ungar Gabor Csaszar, der auch zweimal im olympischen Halbfinal stand. In den vergangenen drei Saisons waren Pendic und Csaszar Teamkollegen in Schaffhausen.

In diesem Sommer wechselte der 32-jährige Pendic zu St. Otmar. Der St. Galler Präsident Hans Wey hatte mit dem 34-fachen Schweizer Internationalen Kontakt aufgenommen. Wey hatte genug von der Abstiegsrunde und sah sich während der vergangenen Saison rechtzeitig nach Verstärkungen um.

Mit St. Otmar ist wieder zu rechnen

Pendic gehört zu ihnen. Er fügte sich auf Anhieb ins Spielsystem St.Otmars ein. Auch dank den Impulsen des Thurgauers als Vorbereiter und Torschütze ist der Ostschweizer Traditionsverein wieder ein Club, mit dem zu rechnen ist.

Deshalb bestreiten die St. Galler am Donnerstagabend ab 20.15 Uhr in der Kreuzbleichehalle das Spitzenspiel der NLA gegen Leader Kadetten Schaffhausen. Pendic hatte 2011 mit 150 Saisontoren von Suhr Aarau zu Schaffhausen gewechselt. Mit den Kadetten wurde er fünf Mal Landesmeister und zwei Mal Schweizer Cupsieger.

In den Schaffhauser Starmannschaften zählte Pendic nicht zu den ganz grossen Namen, aber auf den Arboner war stets Verlass. Im Schweizer Nationalteam kam Pendic 2009 zum ersten Mal zum Einsatz. Er ist auf jeden Fall der beste Thurgauer Handballspieler der Gegenwart.

Näher bei Freunden, Familie und Heimat

Schaffhausen, der Club mit den schier unerschöpflichen finanziellen Mitteln, war daran interessiert, Pendic weiter an sich zu binden. Aber der Spieler entschied sich für die Heimat, für die Ostschweiz. «Ich bin nun wieder näher bei den Freunden und der Familie», sagt Pendic. Der Lebensmittelingenieur wohnt in Kesswil und arbeitet zu 50 Prozent in einem St. Galler Unternehmen in der Nähe der Sporthalle. In Schaffhausen war der Rückraumspieler meistens Profi.

Die Kadetten sind heute Favorit. Die Schaffhauser verloren erst ein Meisterschaftsspiel. St. Otmar unterlag zwei Mal und steht auf dem dritten Tabellenrang. Eine der beiden Niederlagen handelten sich die St. Galler in Schaffhausen ein, wo sie Mitte September 20:30 untergingen. Pendic sagt: «Das darf sich natürlich nicht wiederholen. Schaffhausen verteidigte anders als erwartet. Wir konnten nicht rechtzeitig reagieren.»

«Nach zehn Minuten war die Partie deshalb schon entschieden.»

Das heutige Spiel gegen die ehemaligen Teamkollegen sei für ihn eine Partie wie jeder andere. «Die Schaffhauser sind wohl grösser als die Gegner in den vergangenen Spielen. Aber darauf können wir uns einstellen.»

Einst Partner, nun Gegner

Schaffhausen ist auf jeden Fall ein ganz anderes Kaliber als Fortitudo Gossau, gegen das sich St. Otmar am Sonntag bloss mit Mühe 28:27 durchsetzte. Csaszar kann – obschon 34-jährig – eine Partie fast im Alleingang entscheiden. In der Champions League waren der Ungar und Pendic über Jahre hinweg ein Gespann, in der NLA sind sie seit dieser Saison Gegner.

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