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STREETHOCKEY: Beherzter Auftritt schlecht belohnt

Die Schweizer sind beim 2:3 gegen die Tschechen nahe an einem Punktgewinn. Nun braucht es gegen Griechenland einen Sieg.
Der entscheidende Treffer für die Tschechen: Jiri Benedikt schiebt zum 3:2 ein. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der entscheidende Treffer für die Tschechen: Jiri Benedikt schiebt zum 3:2 ein. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Marco Morosoli

Mit gesenkten Häuptern laufen die Schweizer durch die Katakomben der Bossard-Arena. Sie haben gerade gegen den Vizeweltmeister Tschechien mit 2:3 (1:2, 1:0, 0:1) verloren. «Wir haben im ersten Drittel wieder geschlafen», bringt es der Schweizer Nationalmannschafts-Coach Tibor Kapanek nach der bitteren Niederlage auf den Punkt. Wie schon gegen Kanada am Sonntag handeln sich die Einheimischen im ersten Drittel schnell Strafen und einen 0:2-Rückstand ein. «Ich kann mir das einfach nicht erklären», schüttelt Kapanek immer wieder den Kopf und will beim nächsten Spiel gegen die Griechen mental aufrüsten. Wie, das will er nicht verraten, sagt aber: «Ich bin natürlich auch stolz. Wir haben ab dem zweiten Drittel gezeigt, was wir können. Wir haben auch toll gekämpft.»

Ein tschechischer Spieler (blauer Helm) dringt gefährlich nah vors Tor der Schweizer vor. (Bild: Stefan Kaiser (Neue ZZ))
Die Nummer 87 der Schweizer im Duell um den Ball gegen die Nummer 12 des tschechischen Teams. (Bild: Stefan Kaiser (Neue ZZ))
Der Schweizer Spieler mit der Nummer 23 kämpft gegen die Nummer 10 der Tschechen um den Ball. (Bild: Stefan Kaiser (Neue ZZ))
Der Schweizer Spieler (hinten) im Zweikampf gegen einen tschechischen Spieler. (Bild: Stefan Kaiser (Neue ZZ))
Die Nummer 77 der Schweizer ist am Ball. (Bild: Stefan Kaiser (Neue ZZ))
Die Schweizer, hier im Bild die Nummer 57, hielten mit, aber scheiterten am Ende knapp. (Bild: Stefan Kaiser (Neue ZZ))
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Streethockey-WM Zug

Der verdiente Ausgleich

Je länger das Spiel dauert, desto mehr verlieren die Schweizer den Respekt vor dem optisch übermächtigen Gegner. Die Einheimischen kämpfen aufopferungsvoll und wissen den starken Keeper Pascal Melliger zwischen den Pfosten. Der Hüne wird später zu Recht zum besten Spieler der Schweizer gewählt. Mit sicheren Reflexen bewahrt er sein Team vor weiteren Toren und das auch in den zahlreichen Phasen doppelter Unterzahl. Und später treffen auch die Schweizer. Yves Stucki (15. Minute) und Raphael Melliger (25. Minute) stellen den Gleichstand her. Die Gastgeber haben später sogar Chancen, um einen weiteren Treffer zu erzielen. Doch dieser gelingt den Tschechen in der 37. Minute.

Doch die Schweizer geben auch nach diesem Gegentreffer nicht auf. In den letzten Spielminuten die Schweiz hat mittlerweile ihren Torhüter herausgenommen – wankt der Favorit. Aber er fällt nicht. Da nützen auch alle Anfeuerungsrufe in der gut besetzten Bossard-Arena (2437 Zuschauer) nichts. Der verdiente Ausgleich bleibt den Schweizern versagt. «Viel in Unterzahl zu spielen, geht an die Substanz», sagt der Schweizer Keeper Pascal Melliger treffend. Und vielleicht liegt genau in diesem Kräfteverschleiss – fast die Hälfte der Spielzeit müssen die Schweizer in Unterzahl spielen – der Grund für die bittere Niederlage. Melliger, der gestern seine erste WM-Partie bestritt, sagt aber auch: «Wir haben besser als gegen Kanada gespielt.»

Nun muss morgen Mittwoch gegen Griechenland ein Sieg her (15.30 Uhr, Bossard-Arena), damit die Viertelfinals der Weltmeisterschaft auf dem direkten Weg erreicht werden können.

Schweiz - Tschechien 2:3 (1:2, 1:0, 0:1)

Bossard-Arena. 2734 Zuschauer. – Tore: 5. Krucek (Pospisil, Bacovsky, Ausschluss Fuchs) 0:1. 12. Bily (Ausschluss Heynen) 0:2. 14. Stucki (Sterchi, Döbeli, Ausschluss Wrobel) 1:2. 25. Raphael Melliger (Métroz, Ausschluss Pospisil) 2:2. 37. Benedikt (Spacek, Stepanik) 2:3. Strafen: Schweiz 10-mal 2, Tschechien 11-mal 2 Minuten.

Pool A. Gruppe 2: Bermudas - Kanada 1:15. Rangliste: 1. Kanada 2/4 (22:3). 2. Tschechien 2/4 (7:3) 3. Griechenland 2/2. 4. Schweiz 3/2 (5:10). 5. Bermudas 3/0 (1:26).

Gruppe 1: Finnland - Slowakei 1:1. Portugal - USA 1:2. Rangliste: 1. USA 3/6. 2. Portugal 3/4. 3. Slowakei 2/1 (4:5). 4. Finnland 2/1 (1:5). 5. Pakistan 2/0.

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