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STREETHOCKEY: Den Rebells glückt die Revanche für den Cupfinal

Unter dem neuen, alten Trainer gewinnen die Oberwiler beide Spiele in der NLA. Darunter gegen den Schmachbringer der Vorwoche.
Die Oberwiler mit Tim Müller (am Ball) gewinnen gegen Grenchen-Limpachtal. (Bild Roger Zbinden)

Die Oberwiler mit Tim Müller (am Ball) gewinnen gegen Grenchen-Limpachtal. (Bild Roger Zbinden)

Streethockey: Mehr Bilder vom Match auf www.zugerzeitung.ch/bilder

Letzte Woche war Fabian Hofstetter auf dem Trainerposten durch seinen Vorgänger Tibor Kapanek ersetzt worden. Was jener von der Mannschaft in den Partien gegen Grenchen-Limpachtal (9:5) und Sierre (5:4) zu sehen bekam, stimmte ihn zuversichtlich. Das Fazit des Slowaken: «Die Leistung war nicht schlecht. In den verbleibenden Spielen der Zwischenrunde wollte und will ich ein paar Sachen ausprobieren. Deshalb hab ich an diesem Wochenende die Linien durcheinandergewirbelt, was sich teils auch auf den Match auswirkte.»

Im Heimspiel gegen Grenchen-Limpachtal hatte Kapanek anscheinend eine gute Mischung gefunden. Im Gegensatz zum verlorenen Cupfinal am Wochenende zuvor starteten die Oberwiler mit aggressivem Pressing. Den Beginn stufte auch Captain Raphael Melliger als gelungen ein: «Es sah besser aus. Da unser Platz an der unteren Normgrösse ist und wenig Raum verbleibt, muss jeder gewillt sein, den Zweikampf anzunehmen. Dies hat funktioniert.» So durften die Platzherren bereits nach fünf Minuten ein erstes Mal jubeln.

Torjubel bei den Rebells durch Christoph Stocker (#26). (Bild: Roger Zbinden / Neue ZZ)Torjubel bei den Rebells durch Christoph Stocker (#26). (Bild: Roger Zbinden / Neue ZZ)
Christoph Stocker von den Oberwil Rebells (links) gegen Grenchens Simon Stucki. (Bild: Roger Zbinden / Neue ZZ)Christoph Stocker von den Oberwil Rebells (links) gegen Grenchens Simon Stucki. (Bild: Roger Zbinden / Neue ZZ)
Grenchens Kris Röthlisberger (links) gegen Oberwils Andrew Hildreth. (Bild: Roger Zbinden / Neue ZZ)Grenchens Kris Röthlisberger (links) gegen Oberwils Andrew Hildreth. (Bild: Roger Zbinden / Neue ZZ)
Oberwils Goran Nisevic (links) gegen Grenchens Stefan Rindlisbacher. (Bild: Roger Zbinden / Neue ZZ)Oberwils Goran Nisevic (links) gegen Grenchens Stefan Rindlisbacher. (Bild: Roger Zbinden / Neue ZZ)
Grenchens Stefan Rindlisbacher (rechts) gegen Oberwils Yves Stucki. (Bild: Roger Zbinden / Neue ZZ)Grenchens Stefan Rindlisbacher (rechts) gegen Oberwils Yves Stucki. (Bild: Roger Zbinden / Neue ZZ)
Oberwils Tim Müller (mitte) gegen die Grenchner Beat Isch (links) und Nick Eggen. (Bild: Roger Zbinden / Neue ZZ)Oberwils Tim Müller (mitte) gegen die Grenchner Beat Isch (links) und Nick Eggen. (Bild: Roger Zbinden / Neue ZZ)
Grenchens Marc Fankhauser (links) gegen Oberwils Patrik Merz. (Bild: Roger Zbinden / Neue ZZ)Grenchens Marc Fankhauser (links) gegen Oberwils Patrik Merz. (Bild: Roger Zbinden / Neue ZZ)
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Oberwil Rebells - SHC Grenchen Limpachtal

Ein Spektakel entwickelt sich

Die Grenchner waren fast nicht wiederzuerkennen, ihnen unterliefen einige Fehler, und der Spielaufbau funktionierte durch das frühe Stören der Rebells nur spärlich. Stocker gelang fünf Sekunden vor der Pausensirene das 2:0 in Überzahl. Den Start in den Mittelabschnitt erwischten die Gastgeber perfekt. Döbeli fing einen Ball im eigenen Drittel ab und lancierte Merz. Mit seiner Geschwindigkeit nahm er dem Grench­ner Verteidiger einige Meter ab und stürmte allein auf den Schlussmann zu. Er erwischte Goalie Stucki unter der Stockhand zum 3:0. «Leider haben wir dann abzubauen begonnen. Wir haben nicht mehr das System gespielt, das wir uns vorgenommen hatten», so Captain Melliger zum darauffolgenden Einbruch. Damit trifft er den Nagel auf den Kopf. Nach 39 Minuten stand es 4:4.

«Im letzten Drittel konnten wir uns wieder auffangen und haben uns gesteigert», bemerkte Raphael Melliger. Severin Meiers Führungstor wirkte beflügelnd. Trotz umgestellter Linien funktionierte das Spielsystem wieder. Grenchen bekundete vermehrt Mühe, sich aus der eigenen Zone zu befreien. Solche Druckphasen führten sodann zu weiteren Treffern von Hildreth und wiederum Severin Meier zur Vorentscheidung. Schliesslich hiess es 9:5.

Für den zweiten Match reisten die Rebells ins Wallis. Die Oberwiler taten sich schwer mit der von Trainer Kapanek geforderten, eher abwartenden Taktik. Das Spiel wurde im Mittelabschnitt gehässig, was auch an den zahlreichen ungeahndeten Fouls seitens Sierres lag. Obwohl man sich auf die fragwürdige Spielweise eingestellt hatte, brachte dies die Rebells aus dem Konzept, und die Partie blieb eng. In der 57. Minute erzielten die Gastgeber den Ausgleich zum 4:4. Euphorisiert ob dem neuerlichen Ausgleich, vernachlässigten die Lions ihre Defensive. Marty gelang zwei Minuten vor Schluss aus dem Slot der Lucky Punch zum 5:4.

Viele Unzulänglichkeiten

Trotz des Sechs-Punkte-Wochenendes moniert Trainer Kapanek: «Die Kondition muss noch verbessert werden. Auch die Auslösung, das Backchecking und das Spiel in der Mittelzone gilt es noch näher anzuschauen. Wir haben noch drei Wochen Zeit bis zum Halbfinal, um dies anzugehen.» Die Rebells stehen bekanntlich bereits als Qualifikationssieger fest.

Patrick Trütsch

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