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STREETHOCKEY: Dieser Titelkampf bleibt in Erinnerung

Die Weltmeisterschaft in Zug ist zu Ende. Die Slowakei verteidigt ihren Titel erfolgreich. Als Sieger können sich aber auch die Organisatoren fühlen.
Marco Morosoli
WM-Pokal für die Slowaken in der Zuger Bossard-Arena: Die Osteuropäer sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. (Bild Maria Schmid)

WM-Pokal für die Slowaken in der Zuger Bossard-Arena: Die Osteuropäer sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. (Bild Maria Schmid)

Marco Morosoli

Die Weltmeisterschaft ist gestern Abend mit dem Finalspiel zwischen den USA und der Slowakei zu Ende gegangen. Den Osteuropäern gelang dabei nach einem nervenaufreibenden und hochspannenden Spiel ein 4:3-Sieg nach Verlängerung. Damit verteidigt die Slowakei ihren Titel. Für die USA ist es das erste Mal, dass sie an einer WM eine Medaille gewinnen.

Schweizer haben zugelegt

Sportlich darf die Schweizer Delegation der Swiss Streethockey Association (SSHA) zufrieden sein. Das Männerteam hat den sechsten Platz geholt und damit besser abgeschnitten als vor zwei Jahren in St. John’s (Kanada). «Wir haben einen Schritt nach vorne zu den Top-Nationen Kanada, Tschechien und der Slowakei gemacht», bilanziert denn auch der Schweizer Nationalcoach Tibor Kapanek. Das hat auch das letzte Spiel gegen Kanada gezeigt, welches die Schweizer in der Verlängerung unglücklich verloren (siehe Box). Das Gros der Schweizer Mannschaft wird zusammenbleiben, was Hoffnung für die nächste WM in zwei Jahren in Pardubice (Tschechien) macht. Auch die Schweizer Frauen haben sich achtbar geschlagen. Sie holen den fünften Platz. «Das ist das Maximum, das die Schweiz momentan zu leisten vermag.»

Ein Konzept, das funktioniert

Gepunktet haben aber nicht nur die Schweizer Auswahlteams, sondern auch die Organisatoren. «Das war die beste Weltmeisterschaft, die wir je hatten», sagt Georges Gortsos. Er ist Chef der International Street & Ball Hockey Federation (ISBHF). Der Kanadier muss es wissen. Er ist seit der ersten Weltmeisterschaft von 1996 immer bei den Titelkämpfen zugegen gewesen. Gortsos zeigt sich vor allem vom Konzept des Organisationskomitees begeistert. Die 85 WM-Spiele und das reich befrachtete Rahmenprogramm konnten dank Sponsoren wie Sika und anderen Geldgebern gratis besucht werden. Gortsos sagt denn auch schon fast ehrfurchtsvoll: «So etwas habe ich an einer Streethockey-Weltmeisterschaft noch nie gesehen. Da hat Zug Geschichte geschrieben.»

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten die Organisatoren rund um Maurus Schönenberger noch pro Tag mit einem Zuschauerzuspruch von rund 1500 Personen gerechnet. Gekommen sind in den zehn WM-Tagen 50 000 Besucher. Schönenberger ist von dieser Zahl «beeindruckt». Damit hätten er und das ganze Organisationskomitee wie auch all die über 300 Helfer nicht gerechnet. Er sei den auch vom Ergebnis «überwältigt». Er sage danke «für die Wertschätzung, welche die Zuger dem Streethockeysport» entgegengebracht hätten. Schönenberger, der in den letzten Tagen wie viele seiner Mitstreiter kaum zum Schlafen gekommen ist, ist mit etwas für den Einsatz entschädigt worden: «Ich habe tausend glückliche Gesichter gesehen.» Auf dem Arena-Platz bei der Bossard-Arena habe ein «Volksfest» stattgefunden. Was Schönenberger auch freut: «Mit Randalierern und den Nachbarn hatten wir keine Probleme.»

Jetzt ist der Arena-Platz eingeweiht

So gesehen ist der Arena-Platz etwas mehr als vier Jahre nach seiner «Eröffnung» nunmehr – etwas verspätet – eingeweiht worden. Stadtrat Urs Raschle stellte den Organisatoren im Namen seiner Kollegen ein grosses Kompliment aus. «Das OK hat hervorragend gearbeitet, Werbung für Zug gemacht.»

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