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STREETHOCKEY: Mehrere Gründe zur Rebells-Freude

Die Oberwiler haben die NLA-Qualifikation mit einem standesgemässen 9:3-Sieg gegen Martigny beendet. Dabei hat ein Routinier sein Comeback gegeben.
Tim Müller
Die Oberwiler Yves Stucki, Raphael Melliger und Patrick Döbeli (von links) freuen sich zu Recht. (Bild: Stefan Kaiser (25. Februar 2018))

Die Oberwiler Yves Stucki, Raphael Melliger und Patrick Döbeli (von links) freuen sich zu Recht. (Bild: Stefan Kaiser (25. Februar 2018))

Tim Müller

sport@zugerzeitung.ch

Die Oberwil Rebells haben im letzten Qualifikationsmatch keine grossen Probleme bekundet und Martigny mit einem 9:3-Sieg nach Hause geschickt. Bereits vor dieser Runde waren die Oberwiler als Erstplatzierte festgestanden. Die Zahlen nach dem letzten Spiel vor den Playoffs lassen die Rebells positiv gestimmt auf die wichtigste Zeit des Jahres blicken: 14 Siege aus 16 Spielen und eine Tordifferenz von plus 75.

Dabei war das jüngste Spiel am vergangenen Sonntag keinesfalls eines der faszinierendsten dieser Saison. Der Gegner war zu keiner Zeit der Partie auf Augenhöhe mit den Rebells und wusste sich mehrheitlich nur mit unerlaubten Befreiungsschlägen aus der wenig stabilen Defensive zu retten. Doch auch die Zuger zeigten keine überdurchschnittliche Leistung, sie leisteten sich einige Fehler zu viel im Spielaufbau, um zu überzeugen. Dennoch – nach kurzen Startschwierigkeiten – erhöhte sich der Druck der Rebells auf das gegnerische Tor von Minute zu Minute. Und spätestens, als sie mit einem 9:1-Vorsprung in die zweite Drittelspause gingen, wusste jeder, dass dieses Spiel entschieden war.

Hart geschuftet für die Rückkehr

Bemerkenswert waren die Auftritte zweier Spieler der Oberwil Rebells. Zum einen war da der technisch enorm versierte Stürmer Patrick Döbeli, der eine Partie sondergleichen lieferte und mit vier aussergewöhnlich schönen Toren zum Erfolg beitrug. Und zum anderen ein alter Bekannter mit der Nummer 37: Der 37-jährige Stürmer Patrick Wismer, der nach beinahe vier Jahren sein grosses Comeback feierte. Er war zu Beginn der laufenden Saison wegen eines Kreuzbandrisses weit zurückgeworfen worden. Mit viel Wille und gutem Aufbautraining schaffte er trotzdem den Schritt zurück aufs Feld. «Ich war extrem nervös, als ich vor meinem ersten Einsatz stand. Nun bin ich erfüllt mit Stolz und Erleichterung, dass alles so gut geklappt hat. Es ist schön, zurück zu sein», sagte der glückliche Wismer nach dem Spiel. Wie in alten Zeiten überzeugte er durch seine Spielübersicht und unvergleichbar genaue Pässe zu seinen Mitspielern. Man darf gespannt sein, wie der Gastronom in den Playoffs zur Geltung kommt. Diese beginnen für die Rebells am übernächsten Wochenende. Der Gegner wird entweder Bettlach oder SHC Bonstetten-Wetts­wil heissen.

Nationalliga A

Rangliste: 1. Oberwil 16/42. 2. Belpa 15/34. 3. Grenchen-Limpachtal 15/31. 4. Sierre 16/31. 5. Martigny 16/25. 6. La Chaux-de-Fonds 15/20. 7. Bonstetten-Wettswil 15/9. 8. Bettlach 15/9. 9. Kernenried 15/6.

Oberwil – Martigny 9:3 (4:0, 5:1, 0:2)

Sika Rebells Arena. – 172 Zuschauer. – SR Krähendbühl/Friedli. – Tore: 8. Orsinger (Kolarik) 0:1. 9. Döbeli (Meier S.) 1:1. 10. Hausherr (Hohl, Müller T.) 2:1. 13. Müller Y. (Döbeli) 3:1. 18. Müller T. (Stucki/Ausschluss Genet) 4:1. 30. Blättler (Hohl) 5:1. 31. Stucki (Melliger) 6:1. 32. Döbeli (Blättler, Hohl/Ausschluss Ancay) 7:1. 38. Döbeli 8:1. 40. Döbeli (Meier S.) 9:1. 42. Orsinger (Guex) 9:2. 56. Golay K. (Orsinger, Guex) 9:3. – Oberwil: Pagano, Sidler; Beiersdörfer, Melliger, Hausherr, Müller T., Stucki, Stocker, Hohl, Meier S., Döbeli, Müller Y., Meier R., Nisevic, Blättler, Wismer. – Martigny: Mottiez; Ponticelli, Perraudin, Kolarik, Golay K., Orsinger, Privet, Michellod, Ancay, Madera, Schaer, Guex, Genet, Goncalves Silva, Reuse, Duc, Cappellin, Golay M., Halimi. – Bemerkungen: Oberwil ohne Melliger P., Iten (beide verletzt), Rousal, Kudela, Müller M., Bächler, Rohdewald, Steiger, Müller K. (alle abwesend).

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